Samstag, 31. Januar 2009 - 09:49 Uhr
Spielpraxis gibt es nun bei einem Blitzturnier
Pokalspiel Halberstadt II – 1. FCM abgesetzt
Halberstadt. Das für Sonntag geplante Landespokal-Achtelfinale zwischen dem Landesligisten VfB Germania Halberstadt II und dem 1. FC Magdeburg wurde gestern Vormittag nach einer mit Vertretern des Stadionbetreibers erfolgten Begehung abgesagt, weil eine reguläre Austragung aufgrund der momentan schlechten Platzverhältnisse nicht möglich ist. Damit fällt diese Partie bereits zum zweiten Mal aus. Als Nachholtermin wurde der 15. Februar, 14 Uhr, genannt.
An jenem Wochenende f ndet allerdings schon die nächste Runde des FSA-Pokals statt. Der Viertelfnalgegner der Partie Germania II/1. FCM muss demnach auch von einer Verlegung ausgehen. Klaus Ebeling, Pokal-Verantwortlicher im Landesverband, hatte bereits darauf hingewiesen, dass der Terminkalender eng gestrickt ist: „Wir können das Viertelfnale zeitlich nicht versetzen, da sonst weitere Engpässe entstehen.“
Die Freude über den zugelosten Pokalgegner schwindet dagegen bei Dirk Kanter, Trainer des VfB Germania II, zusehends: „Diese Begegnung sollte ein Highlight werden, jetzt entwickelt sie sich mehr und mehr zur Farce. Es war ein absoluter Fehler, das Spiel im Oktober abzusagen. Man sollte nachdenken, ob dies damals zwingend erforderlich war.“
„Daran lässt sich nun einmal nichts ändern. Wir müssen den neuen Termin wahrnehmen“, reagierte FCM-Präsident Volker Rehboldt gelassen auf die Absage. Doch an Spielpraxis für den 1. FC Magdeburg wird es trotzdem nicht fehlen. „Es gibt nun ein Blitzturnier mit der Oberligamannschaft von Germania Halberstadt und dem Oscherslebener SC“, so Rehboldt weiter. Das Turnier beginnt heute um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am neuen Stadion.
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Samstag, 31. Januar 2009 - 09:49 Uhr
Georgi verstärkt die Blau-Weißen
Magdeburg (kk). Der Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg hat sich gestern mit dem 20-jährigen Maik Georgi auf einen Vertrag für die nächsten eineinhalb Jahre geeinigt.
„Wir sind sehr froh, dass wir mit Maik Georgi einen jungen Perspektivspieler verpf ichten konnten, der auf Grund seiner vielseitigen Einsetzbarkeit gut zum 1. FC Magdeburg passt.“, begründet Manager Bernd Hofmann die Verpfichtung. „Ich bin überzeugt, dass ich mich hier beim 1. FC Magdeburg weiterentwickeln werde. Dieser Wechsel ist für mich die Chance für den nächsten Karriereschritt.“, freute sich Maik Georgi, der die Trikot-Nummer 23 tragen wird. Der gebürtige Zwickauer kommt vom Drittligisten FC Erzgebirge Aue, wo er bis auf einen Einsatz nur in der zweiten Mannschaft aktiv war.
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Freitag, 30. Januar 2009 - 07:59 Uhr
Pokal-Begegnung hängt weiter in der Luft
Halberstadt. Das erste Pf ichtspiel des Jahres steht für die Fußballer vom Regionalligisten 1. FC Magdeburg und vom Landesligisten Germania Halberstadt II an:
Das ursprünglich für den 12. Oktober 2008 angesetzte Achtelfnale des Landespokals soll am Sonntag um 14 Uhr im Halberstädter Friedensstadion nachgeholt werden. Derzeit sieht es aber eher nach einer erneuten Absage aus, denn, so Germania-Geschäftsführer Rüdiger Bartsch: „Der Platz ist zum Teil vereist. Auf den ersten Blick scheint er bespielbar, beim genaueren Hinsehen wird aber die schlechte Verfassung deutlich.“
Eine Kommission, die heute um 10 Uhr die Bedingungen vor Ort inspiziert, wird über die Austragung der Begegnung entscheiden. „Hier werden neben den Platzverhältnissen auch die Rahmenbedingungen für die Zuschauer betrachtet und die Wettervorhersage mit eingebunden. Sollten mehr als 400 FCM-Fans anreisen - davon ist auszugehen - müssen die Zuschauer auch auf die unbebauten Rasenhänge. Der Stadionbetreiber wird entscheiden, ob hier die Sicherheit gewährleistet werden kann. Die Chancen für die Austragung liegen derzeit bei 40:60“, zeigt sich Bartsch begrenzt zuversichtlich.
Sollte die Partie abgesagt werden, kommen nicht nur die Vereine in Zeitnot, zumal der VfB kein Flutlicht hatn. Pokalverantwortlicher Klaus Ebeling: „Am 14./15. Februar steht bereits das Viertelfnale an. Wir werden diesen Termin einhalten.“
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Donnerstag, 29. Januar 2009 - 08:04 Uhr
FCM setzt im Vorverkauf die 2000. Dauerkarte ab
Pokalspiel in Halberstadt steht für Fußball-Regionalligisten auf der Kippe
Magdeburg. Es gibt nicht wenige, die den Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg um seine Zuschauergunst beneiden. Dazu passt, dass im Rahmen des laufenden Rückrunden-Dauerkartenverkaufs gestern die 2000. Dauerkarte für die restlichen sieben Heimspiele über den Tisch ging.
Damit kann der Verein auf eine ähnlich gute Verkaufsphase wie in der Vorsaison verweisen, als in der dritthöchsten deutschen Spielklasse gut 2500 Dauerkarten abgesetzt wurden.
Die Möglichkeit, ein solches Ticket zu erwerben, besteht noch bis zum 28. Februar.
In der Gunst aller 54 Regionalligisten nimmt der FCM damit die klar führende Rolle ein. Zu den neun Heimspielen kamen bislang 82 346 Besucher; das entspricht einem Schnitt von 9150. Der einzige Klub, der da annähernd mithalten kann, ist RW Essen (71 038/7893).
„Die Unterstützung unserer Anhänger ist wirklich bemerkenswert. Wir hoffen natürlich, dass sich daran auch in der Rückrunde nichts ändert“, sagte Manager Bernd Hofmann. Kalkuliert hatte die Club-Führung ursprünglich mit durchschnittlich 7500 Besuchern.
Auch zum ersten Pf ichtspiel 2009 (Landespokal-Achtelf nale bei Germania Halberstadt II/ Sonntag, 14 Uhr), wollen wieder viele Club-Anhänger ihr Team begleiten. Die Partie steht wegen der widrigen Platzverhältnisse jedoch auf der Kippe. Eine Entscheidung fällt wohl erst morgen.
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Mittwoch, 28. Januar 2009 - 08:46 Uhr
Linz und seine Befürchtung: „Bloß nicht zu viele Verletzte“
Magdeburg. Wie es scheint, muss Paul Linz, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg, mit einem ebenso kleinen Kader wie in der Hinrunde auskommen. Die Aussage von Präsident Volker Rehboldt („Wir holen nicht mehr als zwei neue Spieler“) ist eindeutig. Dennoch bleibt Linz locker.
„Kein Problem. Wenn nicht mehr Geld vorhanden ist, muss ich damit leben und wir eben so klarkommen“, sagte der 53-Jährige, der aber zu bedenken gab: „Was natürlich nicht eintreten darf, sind zu viele Verletzte in der Rückserie. Dann wird es wirklich eng.“
Momentan sieht es ganz so aus, als würden die Testspieler Daniel Bauer (Rovaniemi PS) und Maik Georgi (FC Erzgebirge Aue) die aussortierten Marcel Probst und Pit Grundmann ersetzen und damit für eine, so Linz, Qualitätssteigerung im Kader sorgen. Noch sind allerdings nicht alle Details geklärt, sodass eine Vertragsunterzeichnung weiter aussteht. Bis Sonnabend (Schließung der Transferliste) muss aber alles klar sein.
Bauer hinterließ zuletzt im zentralen defensiven Mittelfeld, Georgi auf der linken Abwehrseite, dem augenblicklichen Sorgenkind, einen ordentlichen Eindruck. Doch dürfte der am Meniskus und Seitenband operierte Stephan Neumann seinen Stammplatz nicht so ohne weiteres räumen; der 27-Jährige arbeitet derzeit intensiv an seinem Comeback. Linz kann der Konkurrenzkampf nur recht sein, denn alle Beteiligten wissen, dass ihnen im Kampf um den Wiederaufstieg ein knüppelhartes halbes Jahr bevorsteht.
In das möglicherweise selbst Marcel Probst noch eingreifen könnte. Linz geht davon aus, dass der Defensivmann beim FCM bleibt und in der zweiten Mannschaft richtig Gas gibt. Ist bei guten Leistungen sogar eine Rückkehr in die „Erste“ denkbar? Dazu wollte sich der Trainer nicht näher äußern, sagte lediglich: „Zuletzt hat er im Testspiel überzeugt. Ich werde ihn weiter beobachten.“
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Dienstag, 27. Januar 2009 - 08:41 Uhr
Rehboldt stellt klar: Holen nicht mehr als zwei neue Spieler
Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg lässt sich bei Bauer und Georgi noch Zeit
Magdeburg. Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg lässt sich mit einer Verpf ichtung für die beiden Testspieler Daniel Bauer (26/Rovaniemi PS/ Finnland) und Maik Georgi (20/FC Erzgebirge Aue) weiter Zeit. Dabei ist die Sache eigentlich klar.
„Mit einer Vertragsunterzeichnung ist noch nicht zu rechnen. Wir werden die beiden weiter beobachten“, sagte gestern Präsident Volker Rehboldt. Bis Sonnabend hat der FCM noch Zeit, dann schließt die Transferliste.
Fest steht dagegen, dass der Club nur die beiden aussortierten Spieler Marcel Probst und Pit Grundmann ersetzt, darüber hinaus keine weiteren Neuzugänge holen wird. „Eine Erweiterung des Kaders ist kein Thema. Ich weiß, dass unser Trainer Paul Linz andere Vorstellungen und Wünsche hat, aber wir können unser Budget nicht überschreiten, müssen im Rahmen des Etats bleiben“, betonte Rehboldt.
Da auch nicht geplant ist, weitere Probespieler zu testen, läuft alles auf eine Einigung mit Bauer und Georgi hinaus, zumal beide defensiv ausgerichtet sind – genau wie Probst und Grundmann, die mit dem FC Sachsen Leipzig bzw. SV Babelsberg in Verbindung gebracht werden.
Rehboldt ging noch einmal auf die Finanzen ein: „Unser Etat ist sehr ,auf Kante genäht‘, aber wir werden ihn stemmen.“
Die Verantwortlichen hätten natürlich deutlich mehr Spielraum gehabt, wenn ein Sponsor für eine Fremdf nanzierung gesorgt hätte, doch den gab es nicht, so dass der Club selber in die Tasche greifen muss. Teurer dürfte es auf jeden Fall werden, denn selbst wenn Probst und Grundmann von der Gehaltsliste verschwinden, ist zumindest Bauer, dessen Transferwert immerhin bei 750 000 Euro und damit deutlich über allen anderen liegt, nicht für einen „Hungerlohn“ zu haben.
In den übrigen Mannschaftsteilen sah die Club-Führung laut Rehboldt keinen Handlungsbedarf. In diesem Zusammenhang hob der „Präsi“ noch einmal die Qualität des Angriffs mit Braham, Vujanovic und Reimann hervor: „Für mich ist das der beste Sturm der Regionalliga, der sich auch in der 3. Liga nicht verstecken müsste.“
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Dienstag, 27. Januar 2009 - 08:41 Uhr
Siga mit drei „Buden“ für die U 23
Cracau (mmi/hma). Erfolgserlebnis für die U-23-Kicker des 1. FC Magdeburg am Wochenende. Auf Platz 4 hinter dem neuen Stadion kamen die Schützlinge von Andrzej Wojcik und Mario Middendorf gegen Verbandsligist TSV Völpke zu einem 8:3 (3:2)-Erfolg.
Der Gastgeber verschlief die ersten 20 Minuten der ansonsten ausgeglichenen ersten Halbzeit komplett, konnte aber nach Toren von Schröder und Hasse immer wieder schnell ausgleichen (1:1 Deniz Siga, 2:2 Foulstrafstoß Pascal Matthias) und durch Marcel Probst sogar noch vor dem Pausenpfiff mit 3:2 in Führung gehen.
Nach dem Seitenwechsel kam der TSV durch Schliephake zum 3:3, doch dann übernahm der Gastgeber komplett das Kommando und ließ der Bennert-Elf keine Chance mehr.
Siga (2) jeweils nach Göres- Flanken, Matthias nach schönem Spielzug über Herold sowie zwei Eigentore nach Herold-Eingabe und Probst-Solo sorgten für den 8:3-Endstand.
Beim Hallenturnier der SG Gnadau wurde das Rumpfteam des FCM II Zweiter hinter Sieger Germania Halberstadt II.
FCM II: Filatow – Schmidt (46. Göres), Loth, Taylor, Jahnel – Probst, Gewelke, Matthias, Brendel – N´Dombasi (55. Herold), Siga.
P.S.: Die U 19 des FCM besiegte auf eigenem Platz die erste Männermannschaft des TSV Helmstedt mit 8:0 (4:0). Kalkutschke traf doppelt, weiterhin erfolgreich waren Purrucker, Gerwien, Schock, Löw, Pirsch und Bartsch.
Samstag, 24. Januar 2009 - 10:41 Uhr
Test gegen russischen Erstligisten
1. FC Magdeburg hat Planungen für Trainingslager fast abgeschlossen
Magdeburg. Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg hat seine Planungen für das Trainingslager in der Türkei (3. bis 10. Februar) fast abgeschlossen. Am 8.2. testet der Club gegen den West-Regionalligisten SV Elversberg, tags darauf gegen den FC Saturn Ramenskoje.
Bei dem von Jürgen Röber trainierten Tabellen-Elften der ersten russischen Liga stehen mit Marko Topic und Solomon Okoronkwo auch zwei ehemalige Bundesligaprof s unter Vertrag.
„Ein weiterer Gegner für den 5. Februar wird noch gesucht“, sagte gestern Manager Bernd Hofmann, der von idealen Bedingungen im Fünf-Sterne-Quartier „Fame Residence Lara“ in Antalya mit drei Rasenplätzen sprach. „Hinzu kommt“, so Hofmann, „dass wir zwei, drei Partner gefunden haben, die weitgehend die Finanzierung, die einschließlich Komplett-Verpf egung nur im unteren fünfstelligen Bereich liegt, übernehmen.“
Der Wunsch, nach acht Jahren wieder ein Winter-Trainingslager zu beziehen, kam von Chefcoach Paul Linz. Hofmann: „Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, uns optimal vorzubereiten, zumal uns bekanntlich gleich ein Hammerstart bevorsteht.“
Das Auftaktspiel in Kiel wurde gestern endgültig auf den 21. Februar (13.30 Uhr) terminiert.
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Freitag, 23. Januar 2009 - 10:54 Uhr
Fußball-Regionalligisten sollen vom DFB mehr Geld erhalten
1. FC Magdeburg: Testspiel in Aue fällt aus
Magdeburg. Der für Sonntag geplante Test von Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg beim FC Erzgebirge Aue fällt endgültig aus. Doch damit nicht genug. Auch eine Vereinbarung mit einem anderen Gegner kam trotz intensiver Bemühungen nicht zustande. Manager Bernd Hofmann: „Wir haben überall Absagen erhalten. Die Plätze sind unbespielbar, weil das Wasser nicht ablaufen kann.“
Selbst die Variante, gegen Aue in Magdeburg auf Kunstrasen zu spielen, ließ sich nicht umsetzen, weil laut Hofmann die Thüringer damit nicht einverstanden waren und auf einem Rasenplatz bestanden.
Damit kann der Club eine Woche vor dem ersten Pf ichtspiel 2009 (Landespokal-Achtelfnale bei Germania Halberstadt II am 1. Februar) nicht mehr den Ernstfall proben und auch die Testspieler Daniel Bauer (vom f nnischen Erstligisten Rovaniemi PS) und Maik Georgi (FC Aue) nicht mehr unter Wettkampfbedingungen beobachten, weil am 31. Januar die Transferliste schließt.
Für Trainer Paul Linz ist der Ausfall und die sich daraus ergebenden Konsequenzen wegen des nach wie vor anhaltenden Grippevirus‘ und weiterer Verletzter allerdings „kein Drama“. Seit dem Derby-Cup ist auch noch Radovan Vujanovic angeschlagen (Fußprellung), und Daniel Rosin kann nach seiner Kiefer-OP eine Pause ebenfalls gut gebrauchen.
Unabhängig davon halten die Verantwortlichen weiterhin Ausschau nach Verstärkungen. So soll möglicherweise noch ein Abwehrspieler verpf ichtet werden. „Wir befnden uns in Gesprächen“, bestätigte Hofmann, warnte aber zugleich vor überzogenen Hoffnungen: „Voraussetzung ist, dass die Verhandlungsbasis stimmt. Und da sind wir noch nicht soweit.“
Kann eigentlich nur heißen: Es geht (natürlich) ums Geld, der Auserwählte scheint aber so stark zu sein, dass man einem Vertragsabschluss ohne längere Testphase bedenkenlos zustimmen würde.
Apropos Geld: Vom DFB sind dieser Tage positive Signale zu vernehmen, wonach die Reduzierung der TV-Gelder zugunsten der 3. Liga (Volksstimme berichtete) für 2009/10 in Höhe von derzeit 162 000 Euro auf nur noch 88 000 Euro nicht ganz so krass ausfällt wie befürchtet. So ist nach einem Meeting zwischen DFB und Regionalligisten der Verband offenbar bereit, eine Million Euro zusätzlich an die Vereine auszuschütten. Damit würde jeder Club mit rund 30 000 Euro entlastet. Ob es darüber hinaus zu weiteren Kostenkürzungen kommt, ist noch unklar
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Freitag, 23. Januar 2009 - 10:54 Uhr
Personal-Mühlen beim FCM II mahlen langsam
Fußball-Oberliga: Grippewelle und Verletzungspech machen der Club-Zweiten zu schaffen
Magdeburg. Fußball-Oberligist 1. FC Magdeburg II setzt am Wochenende seine Vorbereitung auf die zweite Halbserie fort. Dabei geht das Team am Sonnabend doppelte Wege. Ein Teil der Mannschaft bestreitet ab 14 Uhr auf der eigenen Platzanlage hinter dem neuen Stadion einen Freilufttest gegen den Verbandsligisten TSV Völpke.
Ein zweiter Teil des Teams nimmt in Glinde an einem Hallenturnier der SG Gnadau teil. Daran beteiligen sich neben der Club-Zweiten auch Germania Halberstadt II, der Schönebecker SV, der TSV Kleinmühlingen/Zens, Rot-Weiß Groß Rosenburg und Gastgeber SG Gnadau.
Trainer Andrzej Wojcik ist aus aktuellem Anlass über diese Situation nicht erfreut. Der Grund: Gegenwärtig hat er nur zehn bis zwölf Spieler beim Training. Der Coach: „Der Rest der Truppe ist krank oder verletzt. Das macht es uns am Sonnabend nicht leichter. Doch wir haben nun einmal für beide Termine zugesagt, müssen uns jetzt auch daran halten.“
Zu den verletzten Akteuren gehört seit kurzem auch René N`Dombasi. Der Kongolese, der zu Beginn der Saison 2008/09 vom 1. FC Bocholt zum Landesliga-Neuling Schönebecker SC wechselte, dort aber aus persönlichen Gründen bereits wieder abheuerte, zählt zu den Spieler, die der Club für seine erste Elf testet. Der 29-Jährige, der von Januar 2004 bis Juni 2006 schon einmal den blau-weißen Dress trug, absolviert gegenwärtig vormittags seine Einheiten mit der ersten Mannschaft und am Nachmittag bei der zweiten Vertretung. Nur als Mann für die „Zweite“ scheint er auf Grund seines Alters aber eher nicht in Frage zu kommen.
Da sich auch die Winter-Verpflichtung des Goldbeckers Christof Köhne bisher zerschlug, können die FCM-Verantwortlichen mit Marvin Tayler vom SSV Reutlingen erst einen neuen Spieler vermelden (Volksstimme berichtete). „Bei Köhne ist jedoch noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ich kann die Argumente der Altmärker verstehen, die Köhne nicht im Winter gehen lassen wollen, da sie seine Dienste im Kampf gegen den Abstieg in der Landesliga Nord benötigen. Beide Seiten setzen sich Anfang der kommenden Woche allerdings noch einmal an einen Tisch“, war vom verantwortlichen FCM-Präsidiumsmitglied Lutz Weiß zu erfahren.
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Donnerstag, 22. Januar 2009 - 08:34 Uhr
Linz warnt vor Euphorie und schickt zwei Spieler wieder weg
Nach dem Triumph des 1. FC Magdeburg beim Derby-Cup
Der 1. Derby-Cup ist Geschichte und Außenseiter 1. FC Magdeburg der Premierensieger. Trotz des unerwarteten Triumphes über den VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig am Dienstagabend in Magdeburg hüteten sich die Verantwortlichen jedoch davor, das Ergebnis überzubewerten. Derweil sind die ersten Personalentscheidungen gefallen: Die Testspieler Tomiwa Ogunsola und Felix Dojahn werden nicht verpf ichtet.
Magdeburg. Durfte der Club das 0:0 und anschließende 2:1 im Elfmeterschießen zum Auftakt des Blitzturniers (über 1 x 45 Minuten) gegen Braunschweig schon als kleinen Achtungserfolg werten, so war das 1:0 über den lustlosen Bundesligisten aus Wolfsburg (Torschütze Najeh Braham) das „i-Tüpfelchen“ auf einen gelungenen Fußball-Abend. Ein Abend, der nicht nur eine ordentliche Premiere des vom Deutschen Sportfernsehen (DSF) ins Leben gerufenen neuen Events hinlegte, sondern darüber hinaus 10 111 Euro für die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ einbrachte.
Trainer Paul Linz zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge („Hut ab vor den Jungs, die teilweise wirklich gut gespielt und sich zwei freie Tage redlich verdient haben.“), drückte aber sogleich auf die Euphoriebremse: „Ich weiß ja, wie das in Magdeburg läuft. Für die Fans haben wir jetzt das Auftaktspiel der Rückrunde in Kiel schon 3:0 gewonnen. Wir werden den Ball aber weiter schön f achhalten und diesen Pokalsieg keinesfalls überbewerten.“
„Ich kenne die Anhänger und kann mich den Worten des Trainers nur anschließen“, betonte Präsident Volker Rehboldt, „es ist ein toller Start ins Jahr 2009, aber eben nur eine schöne Momentaufnahme. Es gilt, weiter hart zu arbeiten, damit wir am Ende unser großes Ziel, nämlich den Aufsteig, auch erreichen.“
Unbefriedigend aus Magdeburger Sicht war an diesem Dienstag allenfalls die magere Zuschauerzahl, die später off - ziell mit 5100 angegeben wurde. „Natürlich hatten wir auf mehr gehofft, aber wenn im Winter, noch dazu bei dieser Kälte, eine Liveübertragung angeboten wird, kehrt sich das um. Da bleiben viele zu Hause, sitzen vorm Fernseher. Man darf aber nie vergessen: Bundesweit wurde drei Stunden live aus Magdeburg berichtet – eine wunderbare Imagewerbung“, so Rehboldt weiter.
Ähnliche Töne auch von den „Machern“ des Turniers. „Gerne hätten wir ein paar Besucher mehr gehabt. Aber das ist manchmal der Preis dafür, wenn das TV live überträgt. Wir sind insgesamt sehr zufrieden, werden ganz sicher noch in diesem Jahr die zweite Auflage des Derby-Cups durchführen“, erklärte DSF-Chefredakteur Sven Froberg, der es verkraften dürfte, dass bei der Siegerehrung die Konfetti-Kanone „gestreikt“ hatte ...
Der FCM gab unterdessen bekannt, dass die Probespieler Ogunsola (Cleveland City Stars) und Dojahn (FC Erzgebirge Aue) keinen Vertrag erhalten werden. „Wir nehmen von beiden Abstand. Daniel Bauer und Maik Georgi bleiben dagegen bis auf weiteres hier, werden weiter getestet“, verkündete Manager Bernd Hofmann gestern.
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Mittwoch, 21. Januar 2009 - 10:00 Uhr
Brahams Kopfballtreffer sichert Linz-Team den Pokal
Mit einer faustdicken Überraschung endete die Premiere des vom Deutschen Sportfernsehen (DSF) ins Leben gerufenen „Derby-Cups“. Viertligist und Außenseiter 1. FC Magdeburg setzte sich gestern Abend im eigenen Stadion vor mehr als 4000 Zuschauern gegen den VfL Wolfsburg (1:0) und Eintracht Braunschweig (0:0/2:1 nach Elfmeterschießen) durch.
Magdeburg. Beim Auftaktspiel dieses Blitzturniers (Modus jeder gegen jeden über 45 Minuten) zwischen dem Club und Braunschweig brachte Trainer Linz („Die Jungs haben so noch nie zusammengespielt. Mal abwarten, was dabei herauskommt“) von Beginn an alle vier Testspieler (Ogunsola, Georgi, Dojahn und Bauer) und konnte sich an den Aktionen seiner Schützlinge zunächst erfreuen. Mit zunehmender Spieldauer übernahm allerdings der Drittligist das Kommando. Allein Kruppke besaß mehrere klare Einschussmöglichkeiten, vermochte jedoch keine einzige zu verwerten. Erst gegen Ende der 45 Minuten befreiten sich die Elbestädter wieder. Zu einem Treffer langte es jedoch auch nicht.
Beim Elfmeterschießen (je drei Schützen) hatte dann Tischer seinen großen Auftritt und ließ nur den Ball von Kruppke passieren. Sowohl gegen den Ex-Magdeburger Lenze als auch gegen Nastase parierte der FCM-Schlussmann, so dass der Regionalligist nach Toren von Watzka und Dragusha mit 2:1 die Nase vorn hatte.
Von den vier Probespielern überzeugte noch am ehesten Bauer, die übrigen drei agierten eher unauffällig.
Mit dem Turniereintritt der Wolfsburger war die Torf aute vorbei. Der Bundesligist fertigte Eintracht Braunschweig nach Treffern von Misimovic, Esswein und Weltmeister Zaccardo mit 3:1 ab und war dabei die eindeutig bessere Elf.
Im abschließenden dritten Match ließ es der VfL dann jedoch über weite Strecken viel zu pomadig angehen und wurde gegen einen engagierten und ehrgeizigen FCM prompt bestraft. Braham erzielte nach 24 Minuten per Kopf das „goldene Tor“ und machte somit den Turniersieg perfekt. Die Club-Fans spotteten auf der Tribüne über den VfL: „Erste Liga - keiner weiß warum“! Braham sagte anschließend: „Ein perfekter Abend für den Verein, die Stadt und die Region. Solch ein Turnier gibt Selbstvertrauen für die Rückrunde. Ich hoffe, wir schaffen den Aufstieg.“
Das Deutsche Sport-Fernsehen hatte bereits ab 18.30 Uhr aus dem Stadion berichtet. Moderator Klaus Gronewald erinnerte an die großen Zeiten des FCM mit dem Europapokalsieg 1974, den drei DDR-Meister-Titeln und sieben Pokalgewinnen. Dabei kamen auch Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper und FCM-Präsident Volker Rehboldt zu Wort.
Trümper, einst selbst Präsident der Blau-Weißen, zeigte sich zuversichtlich, dass nach den beiden verpassten Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Jahr der große Wurf gelingen wird: „Jetzt haben wir nach vielen Disputen im Vorfeld das neue Stadion. Nun müssen wir so schnell wie möglich in die zweite Liga.“ Bei seinem Tipp für den Ausgang des Derby-Cups war der OB allerdings zurückhaltend: „Ein Sieg gegen Wolfsburg ist wohl unrealistisch, aber ein Unentschieden sollte möglich sein.“
Rehboldt sah den tieferen Sinn des Turnieres darin, „sich mit höherklassigen Teams zu messen und zu beweisen“.
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Dienstag, 20. Januar 2009 - 07:50 Uhr
Kann FCM Wolfsburg und Braunschweig ärgern?
Heute Abend Derby-Cup in Magdeburg
Magdeburg. Es ist nur ein Blitzturnier (jeder gegen jeden über je 45 Minuten), ein interessanter Test aber allemal: Heute stehen sich beim Derby-Cup, der neuen Event-Reihe des DSF (live ab 18.30 Uhr), in Magdeburg der gastgebende FCM, Erstligist VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig (3. Liga) gegenüber.
Bei Club-Trainer Paul Linz ruft das Turnier gemischte Gefühle hervor: „Einerseits eine schöne Sache, vor allem für den Verein. Auch die Jungs freuen sich darauf. Andererseits kommt dieser Vergleich für uns natürlich zu früh. Wir sind schließlich erst seit einer Woche wieder im Training. Da kann die Spritzigkeit noch gar nicht da sein.“ Und weiter: „Ich muss mein Programm ohnehin so durchziehen, dass wir zum Rückrundenstart am 21. Februar fit sind.“
Da ist es um so ärgerlicher, dass sich ausgerechnet jetzt ein Grippevirus eingeschlichen hat. So fallen laut Linz René Gewelke, Catalin Racanel sowie Mats Wejsfelt def nitiv, Christian Prest und Daniel Rosin („Nachwehen“ seiner Zahn-OP) eventuell aus.
Dafür sind heute alle vier Probespieler dabei, und Linz schloss nicht aus, dass bis zur Schließung der Transferliste am 31. Januar weitere getestet werden.
Und die Konkurrenz? Sowohl Wolfsburg als auch Braunschweig haben gerade ihr Trainingslager beendet und dürften entsprechend geschlaucht sein.
Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht glaubt nach insgesamt 16 Trainingseinheiten und zwei Testspielen im spanischen Torremolinos sogar: „Die Spiele kommen in einer Phase, in der eigentlich das große Loch in der Vorbereitung auftritt.“
Wolfsburgs Kollege Felix Magath, der seinen Mannen nach dem Trip im spanischen Jerez de la Frontera zwei freie Tage gönnte, wird voraussichtlich personell einiges ausprobieren. Verzichten muss er dabei letztmalig auf Torjäger Graf te. Der Brasilianer sah im vergangenen August beim Test gegen Palermo Rot und wurde für zwei Pficht- und fünf Freundschaftsspiele gesperrt.
Turnierablauf:
18.30 Uhr: Eröffnung
19.00 Uhr: FCM – Eintr. Braunschweig
20.00 Uhr: B‘schweig – VfL Wolfsburg
21.00 Uhr: VfL Wolfsburg – FCM
21.45 Uhr: Siegerehrung
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Dienstag, 20. Januar 2009 - 07:49 Uhr
Auch Ex-Keeper Burmeister hat es gefallen
Hallenfußballturnier um den Kroschke-Cup
Stadtfeld. Rundum zufriedene Gesichter gab es beim IX. Kroschke-Cup am vergangenen Freitagabend und die Zuversicht, dass im Januar 2010 die Jubiläumsaufl age steigt.
Namensgeber Klaus Kroschke, vor 61 Jahren im sachsenanhaltischen Alberstedt (heutiger Saalekreis) geboren und mittlerweile erfolgreicher Unternehmer in Braunschweig, der 1990 nach der Währungsunion sofort eine Dependance in Magdeburg eröffnete, hält seit vergangenem Freitag besonders große Stücke vom Hallenfußballturnier um die inoffi zielle Stadtmeisterschaft.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf und dem großen Zuschauerzuspruch. In erster Linie haben wir das Heiner Laugisch zu verdanken, der das Ganze wieder hervorragend organisierte“, so Kroschke, der in Braunschweig den dortigen Tanzsportclub unterstützt, aber natürlich auch dem Eintracht-Sponsorenpool angehört.
Während es sich die 260 VIPGäste in den Katakomben der Gieselerhalle bei allerlei kulinarischen Köstlichkeiten gut gehen ließen, war auch bei den SCM-Gladiators längst der Ärger über das frühe Ausscheiden verraucht, brachte FCM-Coach Paul Linz nur ganz leise sportliche Kritik an: „Das Grätschen, speziell an der Bande, sollte strikt untersagt werden.“
Seinen Spaß hatte auch der einstige FCM-Keeper Jan Burmeister, der sich zum Neunmeterschießen zwischen FCM- und SCM-Fans ins Tor stellte. Im Gegensatz zur Blutwette hatten diesmal die Blau-Weißen die Nase vorn.
Der Torwart, gerade 27 geworden, kam 2002 eher zufällig und nicht zuletzt auf Empfehlung unserer Redaktion zum Club, nachdem der Student beinahe schon beim FSV 1895 gelandet wäre. Heute ist der frühere Stralsunder, der nach den zwei Jahren beim FCM noch bei Sachsen Leipzig und dem SV Dessau 05 spielte, als Leiter des Strategischen Managements am Albrecht-Kossel-Institut für Neuroregeneration der Uni Rostock tätig.
„Für Fußball bleibt da keine Zeit mehr“, so Burmeister, der allerdings schon die Spiele des FCM in der neuen Arena gegen St. Pauli und Rot-Weiß Essen live miterlebte. „Ein Glücksbringer war ich ja in beiden Fällen nicht gerade.“ Gewohnt hat Jan Burmeister am Wochenende übrigens bei seinem Kumpel Christian Beer, der ihn einst aus dem FCM-Tor verdrängte, nachdem er 2003 vom Dresdner SC wieder zum FCM zurückkehrte.
Seine nach wie vor enge Verbundenheit mit Blau-Weiß zeigte Burmeister auch am Freitag ganz offen, da trug er nämlich ein T-Shirt von der Saisonabschlussfahrt des Teams 2004 nach Mallorca.
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Montag, 19. Januar 2009 - 08:29 Uhr
Tolles Turnier mit Superstimmung macht Appetit auf Jubiläum 2010
FCM unterstreicht gegen diesmal starke Ottersleber Favoritenstellung / Börde-Keeper Stauch zweitbester Torschütze
Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg wurde beim IX. Kroschke-Cup seiner Favoritenrolle gerecht, setzte sich am späten Freitagabend im Finale des beliebten Hallenturniers gegen den diesmal starken VfB Ottersleben mit 3:1 durch (Volksstimme berichtete). Die erstmals teilnehmenden SCMHandballer wurden nach drei Niederlagen Letzter.
Stadtfeld. FCM-Coach Paul Linz, seit kurzem 53, machte sein Versprechen wahr, brachte mit Vujanovic, Watzka, Racanel, Bankert und Reimann spielfreudige Akteure des Regionalliga-Kaders zum Einsatz, wurde so der Favoritenrolle bereits in den Gruppenspielen gerecht.
„Ich bin zufrieden damit, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Die Jungs haben ihren Spaß gehabt. Nur im zweiten Gruppenspiel gegen Börde hatten wir einige Probleme“, so der Coach später beim „Feierabend“-Bier. Börde-Keeper Stauch, der schon gegen TuS zwei Treffer erzielte, traf auch gegen den Club zum zwischenzeitlichen 2:1, ehe Weisser gar das 2:2 gelang. Doch dann sorgten Bankert per Kopf (!) und Reimann mit abgefälschtem Schuss für klare Verhältnisse.
Am Ende setzte sich in der Gruppe A das Linz-Team souverän durch, während sich der MSV Börde nur aufgrund des einen Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber Handwerk behauptete. „Entscheidend ist, was in der Rückrunde auf dem Platz passiert“, setzte aber hinterher nicht nur Börde-Akteur Mähnert die Prämissen.
Auch in der Gruppe B ging es eng zu, musste das Torverhältnis entscheiden. Da blieb neben den unglücklich agierenden SCMGladiators die enttäuschende U 23 des FCM auf der Strecke. Speziell im letzten Gruppenspiel gegen die Preussen trieb der beste Gladiator, Grafenhorst, seine Mitspieler immer wieder an, doch nachdem Kabengele gleich mehrfach das leere Tor verfehlte, blieb es für die Bundesliga-Handballer bei nur zwei Toren, für die „Gastspieler“ Matthias Friedrich (MD-Reha) und Vasilakis verantwortlich zeichneten.
Etwas giftig ging es im ersten Halbfinale zwischen dem FCM und den Preussen mit nicht weniger als fünf Zweiminuten-Strafen (Bankert, Vujanovic/ Röhl, Kühnast 2), wobei Kühnast nach der zweiten automatisch Rot sah, zu, ehe sich der Club
nach dem 1:1 in der zwölfminütigen regulären Spielzeit mit 3:2 im Neunmeterschießen durchsetzte, weil Preussens Siemke nur den Pfosten traf. Im zweiten Vorrundenspiel sorgte der Ottersleber Behrens für das 1:0 gegen Börde. Obwohl im Finale Oliver Feldheim kurz vor Schluss per Foulstrafstoß nur für den Ehrentreffer sorgte, war VfBCoach Rolf Döbbelin nach den punktlosen Vorrunden-K.o. der letzten beide Jahre, diesmal mehr als zufrieden: „Auch wenn Kühne wegen Fersenproblemen noch fehlte, bin ich von den Resultaten, aber teilweise auch vom Spielerischen her, durchaus zufrieden.“
Mehr als zufrieden zeigte sich auch Turnierorganisator Heiner Laugisch (71) von der Kroschke sign point GmbH: „Das Turnier war mit den bis zu 1 800 Zuschauern wieder ein toller Höhepunkt für die Sportstadt Magdeburg, hat Fans wie Akteuren gleichermaßen Spaß gemacht. Das Konzept hat sich bewährt, der SCM war ein schöner Farbtupfer. Ich denke, Magdeburger Zuschauer wollen Magdeburger Mannschaften sehen.“
Und auch Namensgeber Klaus Kroschke (61), der am nächsten Morgen bereits um 4 Uhr gemeinsam mit Gattin Bärbel zum Lappland-Urlaub aufbrach, versprach: „2010 gibt es zum 20-jährigen Bestehen der Firma Kroschke in Magdeburg die zehnte Turnieraufl age mit einem noch zu schaffenden Highlight. Wir wollen den Fans Freude bereiten.“
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Montag, 19. Januar 2009 - 08:29 Uhr
Derby-Cup in Magdeburg
Live im DSF
Magdeburg (ut). Auf Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg wartet morgen (ab 18.30 Uhr) eine echte Bewährungsprobe. Beim sogenannten „Derby-Cup“ treffen die Schützlinge von Trainer Paul Linz im eigenen Stadion auf den Erstligisten VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig (3. Liga).
Den Auftakt dieses Blitzturniers im Modus „Jeder gegen jeden“ bildet das Duell mit dem Partnerstadt-Club aus Braunschweig. In den vergangenen zwei Jahren gab es insgesamt drei Aufeinandertreffen, die jeweils unentschieden endeten.
Gespielt wird morgen auch für einen guten Zweck. So verzichtet der VfL Wolfsburg auf eine Antrittsprämie, dafür geht jeweils ein Euro pro Ticket an die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“.
Der Turnierstart erfolgt morgen um 19 Uhr. Übertragungsbeginn des Veranstalters Deutsches Sportfernsehen, das live überträgt, ist um 18.30 Uhr.
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Montag, 19. Januar 2009 - 08:28 Uhr
Daniel Bauer kennt die enthusiastischen Fans
Aus Finnlands erster Liga jetzt beim FCM im Test
Magdeburg. FCM-Trainer Paul Linz will einen weiteren Akteur aus seinem ehemaligen Tätigkeitsfeld bei Eintracht Trier an die Elbe holen (zuvor Braham, Racanel und Dragusha). Aus diesem Grund trainiert Daniel Bauer seit Freitag bei den Blau-Weißen. Beim gestrigen 2:0 gegen Verbandsligist SV 09 Staßfurt hatte der 26-Jährige seinen ersten Einsatz: „Ich bin konditionell und von der Fitness auf einem guten Level und fühle mich insgesamt sehr wohl. Nach meiner Schulter-Operation im September habe ich seit Oktober wieder trainiert. Einzig die Spielpraxis fehlt mit natürlich ein wenig.“
Der aus Saff g bei Koblenz stammende Prof, der ab 2003 drei Jahre unter Linz in Trier kickte, dann zu Union Berlin wechselte und vor einem Jahr beim f nnischen Erstligisten Rovaniemi PS (nach Saisonende im Oktober Platz 10 von 14 Teams) anheuerte, erhielt allerdings bei den Skandinaviern nach der Saison (sie beginnt im Frühjahr und endet im Oktober) keinen neuen Vertrag mehr. Auch bei Union war zuvor Bauers Vertrag nach einer Verletzung der Patella-Sehne nicht verlängert worden.
Beim FCM ist man gespannt auf den Fernstudenten für Sportmanagement. Präsident Volker Rehboldt: „Ein interessanter Mann, aber wir werden die Entscheidung des Trainers abwarten.“ Auch Linz hält sich vorerst zurück: „Ich hoffe, wir können einen guten Spieler verpf ichten.“
Beim FCM ist der Junggeselle, wie er sagt, „gut aufgenommen“ worden. „Das Umfeld mit dem neuen Stadion und den Trainingsbedingungen ist optimal.“ Und auch von den enthusiastischen FCM-Fans hat der beidbeinige offensive Mittelfeldspieler gehört: „Wenn ich in meiner Heimat davon erzählte, dass ich mich in Magdeburg vorstelle, wussten alle über das tolle Publikum Bescheid.“
Montag, 19. Januar 2009 - 08:28 Uhr
FCM beim 2:0-Erfolg in Staßfurt kaum gefordert
Staßfurt (fna). Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg kam gestern beim ersten Freilufttest 2009 beim SV 09 Staßfurt (Verbandsliga) zu einem ungefährdeten 2:0 (1:0)-Erfolg.
Es wehrte ein kalter Wind im Stadion der Einheit. FCMTrainer Paul Linz hatte sein Gesicht ganz tief in den winterlichen Anorak vergraben. Wirklich warm konnte ihm bei der Partie auch nicht werden. Auf rutschigem Untergrund kam kaum Spielf uss auf, kämpften die Spieler meist mit der Standfestigkeit. Linz war dennoch zufrieden: „Wir haben uns gut bewegt und viele Chancen erarbeitet.“
Die erste gab es nach sieben Minuten, Doch Christian Reiman vergab. Zwei Minuten später köpfte Christian Prest nach einer Ecke von Radovan Vujanovic an die Latte. Vujanovic war es, der in der zwölften Minute die Führung erzielte. Reimann hatte mit der Hacke aufgelegt. In der Folge erarbeitete sich Magdeburg mehrere Möglichkeiten, traf aber nicht oder scheiterte am glänzend aufgelegten Schlussmann des SV 09, Tobias Witte. Vujanovic hatte noch die beste Chance, legte den Ball aber am Kasten vorbei (24.).
Nur drei Minuten nach dem Wiederanpfff erzielte Reimann das 2:0. Dabei blieb es, weil Staßfurt kaum noch vorm gegnerischen Kasten auftauchte und die Gäste, bei denen alle Testspieler (Felix Dojahn, Maik Georgi, Tomiwa Ogunsola und Daniel Bauer) zum Einsatz kamen, zu wenig aus ihren Möglichkeiten machten.
Staßfurt: Witte – Hentschel, Friedrichs, Liensdorf, Kaczur, Adam, Härtl, Wegener, Maadaoui, Burger, Mähnert (eingewechselt: Stümpel, Dörfl er, Ulrich, Strohbach, Tonn, Jesse, Drachenberg)
FCM: Beer – Bankert, Prest, Reimann, Vujanovic, Bauer, Watzka, Ogunsola, Georgi, Zander, Dojahn (eingewechselt: Tischer, Siga, Matthias, Brendel, Braham, N‘Dombasi)
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Samstag, 17. Januar 2009 - 10:18 Uhr
Wie schlägt der „Finne“ Daniel Bauer beim FCM ein?
Fußball-Regionalligist testet weiteren Spieler / Morgen in Staßfurt zu Gast
Magdeburg. Die erste Gelegenheit, sich einen Wettkampf-Eindruck von den Probespielern und natürlich den Etablierten zu verschaffen, bietet sich Paul Linz, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg, am morgigen Sonntag. Um 14 Uhr gastiert der Club beim Verbandsligisten SV 09 Staßfurt.
Neben Tomiwa Ogunsola (Cleveland City Stars) und den beiden Erzgebirglern Felix Dojahn und Maik Georgi soll laut Manager Bernd Hofmann morgen noch ein vierter neuer Spieler getestet werden – Daniel Bauer (26), zuletzt beim f nnischen Erstligisten Rovianiemi PS und derzeit vereinslos.
Hofmann hält große Stücke auf den 1,84 m großen, beidfüßigen Mittelfeldmann, der allerdings ein Handicap mit sich herumschleppt: Er ist häuf ger verletzt. Kleiner Trost: Es waren verschiedene gesundheitliche Probleme. Der Manager: „Unser Trainer kennt ihn aus früheren Zeiten bei Eintracht Trier. Er spielte dann eine Saison bei Union und bis vor kurzem in Finnland, wo der Vertrag jetzt auslief und nicht verlängert wurde. Daniel ist ein sehr guter Fußballer, der zurück nach Deutschland will und uns garantiert weiterhilft, wenn er ft ist. Und das ist er. Allerdings hat er zuletzt wegen eines Schulterbruchs mehrere Monate nicht gespielt. Nun muss man einfach abwarten.“
Das gleiche gilt im Übrigen für Felix Dojahn, der beim Training umgeknickt war und ebenfalls angeschlagen ist.
Dennoch geht Hofmann erst einmal davon aus, dass zunächst keine weiteren Neuen getestet werden.
Die erste echte Bewährungsprobe für den FCM und seine Probespieler wird es vermutlich am kommenden Dienstag (18.30 Uhr) beim sogenannten „Derby-Cup“ in Magdeburg mit Erstligist VfL Wolfsburg und Drittligist Eintracht Braunschweig als Gegner geben.
Neben der Frage, mit wem sich der Club verstärkt, macht sich die FCM-Fangemeinde Gedanken darüber, wie die Mannschaft die lange Winterpause verkraftet, nachdem man ja im alten Jahr eine Superserie (14 Spiele in Folge ungeschlagen) hingelegt hatte. „Wir werden alles daransetzen, nahtlos an die alten Ergebnisse anzuknüpfen, aber es wird sehr schwer. Man fängt ja nach rund sechs Wochen wieder von vorne an. Dennoch sind natürlich die Vorzeichen deutlich besser, weil sich die Spieler mittlerweile kennen und jeder einzelne eine Menge Selbstvertrauen mitbringt. Außerdem war bei unserem kleinen Kader eine Pause dringend nötig“, erläuterte Kapitän Daniel Rosin.
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Samstag, 17. Januar 2009 - 10:17 Uhr
SCM-Handballer früh draußen FCM gewinnt Finale mit 3:1
Traditionelles Fußballturnier um den Kroschke-Cup in der Gieselerhalle
Bei ihrem ersten Auftritt beim Kroschke-Fußball-Cup in der Gieselerhalle war für die Bundesliga-Handballer des SCM bereits nach der Vorrunde Endstation. Vor 1600 Zuschauern verlor das Team von Trainer Michael Biegler alle drei Gruppenspiele. Turniersieger wurde der FCM durch ein 3:1 im Finale gegen den überraschend starken VfB Ottersleben (Tore durch Georgi, Matthias und Vujanovic). Von Emotionen geprägt war vor allem das Halbfnale zwischen dem FCM und Preussen (4:3 nach 9 m-Schießen) mit fünf Zeitstrafen.
Magdeburg. Im Auftaktspiel gab es für den SCM eine knappe 1:2-Niederlage gegen die U-23 des 1. FCM. Der entscheidende Treffer für den Oberligisten f el mit dem Schlusspfff – es bedurfte erst einer Entscheidung des Zeitnehmers, die nicht nur Sportdirektor Stefan Kretzschmar mit Bedauern zur Kenntnis nahm: „Da fehlte wohl ein wenig das Fingerspitzengefühl.“ Dennoch gab es zwischen beiden Teams das freundschaftliche Händeschütteln. Kretzschmar tauchte zur Freude der Fans im Aufgebot der Grün-Roten auf und machte mit dem ungewohnt großen Leder eine gute Figur.
Nachdem auch das zweite Spiel des SCM gegen den Landesligisten VfB Ottersleben 1:4 „gegen den Baum“ gegangen war, stand bereits vor der drittten und letzten Gruppenpartie gegen Titelverteidiger MSV 90 Preussen das Aus fest. Und auch hier mussten die Handball-Virtuosen beim 0:3 die Überlegenheit der überwiegend fußballspielenden Zunft anerkennen. Trotzdem (oder etwa deswegen?) wurden sie mit stehendem Applaus verabschiedet.
„Kein Problem“, kommentierte „Kretzsche“, „wir wollten zwar mindestens ein Spiel gewinnen, aber die tolle Atmosphäre entschädigt für alles. Ich empfand es als sehr angenehm, wie wohlwollend wir selbst von den FCM-Fans begrüßt wurden. Da sieht man, Magdeburg ist eine Sportstadt, die auch zusammenhalten kann.“
Biegler hatte nur sechs seiner etatmäßigen Bundesligaspieler aufgeboten und das Team mit Nachwuchsakteuren aufgefüllt. Kreisspieler Christoph Theuerkauf stand im Kasten, und Torhüter Jürgen Müller versuchte sich als Feldspieler. Der Rest der Mannschaft, die nach dem dreitägigen Trainingslager auf Norderney seit Mittwoch zurück ist, feuerte die Gefährten von der Bande aus an. Auch Theuerkauf fand Gefallen am Geschehen: „Ich bin kein schlechter Fußballer, aber weil niemand anders da war, bin ich halt ins Tor gegangen. Das war wie ein Klassentreffen oder ein Ferienlager, denn in jeder Mannschaft kenne ich drei bis vier Spieler von meiner Zeit am Sportgymnasium.“
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Freitag, 16. Januar 2009 - 08:10 Uhr
Rehboldt: „Gegenüber Holstein Kiel psychologisch im Vorteil“
Magdeburg. Die gegenwärtige Situation verspricht für die Vorbereitung des Regionalligisten 1. FC Magdeburg jede Menge Schweiß und Spannung: Zum einen sportlich, geht es doch darum, topfit und möglichst verletzungsfrei in die Rückrunde zu starten, die ja gleich mit den drei „Knallern“ gegen Kiel, Babelsberg und HFC aufwartet. Zum anderen personell, denn nachdem die Defensivspieler Grundmann und Probst aussortiert wurden, muss probater Ersatz her.
Auf die fordernde Aussage von Trainer Paul Linz („Ich hoffe, dass nicht nur zwei, sondern mehr Neue kommen.“) reagierte Präsident Volker Rehboldt allerdings gelassen und fühlt sich keineswegs unter Druck gesetzt: „Es ist doch legitim, wenn er so etwas sagt. Jeder Trainer hat schließlich ein Interesse daran, seine Mannschaft so optimal wie möglich zu verstärken.“
Daran, dass der FCM auf dem Transfermarkt tätig wird, ließ Rehboldt erneut keinen Zweifel („Die Gespräche laufen auf Hochtouren“), dennoch betonte er: „Wir halten an unserer Linie fest, die da heißt: Keine Investitionen auf Teufel komm raus. Das fnanzielle Risiko muss überschaubar bleiben.“ Wie hoch das Budget für neue Spieler genau ist, wollte der 40-Jährige nicht sagen.
Wohl aber kann er die Argumente des Trainers nachvollziehen, sich von Grundmann und Probst (seit 1997 beim FCM) zu trennen. Rehboldt: „Das Ganze hat für viel Wirbel gesorgt, aber was hilft uns ein Spieler, der permanent verletzt ist (Grundmann/d. Red.), oder jemand, der kein Zukunftspotenzial hat (Probst/d. Red.)? Der Trainer hat es vielleicht etwas überspitzt formuliert, wenn er sagt, Marcel habe nur ein starkes Spiel gezeigt, aber irgendwann muss man als Verein reagieren. Ich vergleiche diesen Fall ein wenig mit dem von Christopher Kullmann. Der gehörte auch lange zum ,Inventar‘, vielleicht zu lange. Manchmal ist es besser, sich von solch einem Spieler zu trennen, der sich dann woanders neu beweisen muss.“
Rehboldt ging auch noch einmal auf die Aktivitäten in Kiel ein: „Es kristallisiert sich ein Zweikampf mit uns heraus, aber wenn wir unser eigenes Ding durchziehen, steigen wir auch auf. Wir können es ohnehin weder beeinfussen noch f nanziell mithalten, wenn dort aufgerüstet wird. Dennoch sehe ich einen psychologischen Vorteil: Jetzt sind nicht mehr wir die Gejagten oder vermeintlichen ,Millionarios‘, sondern Kiel. So mancher auswärtige Trainer hat schon deutlich gemacht: Gegen Holstein geben wir in der Rückrunde besonders Gas.“
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Freitag, 16. Januar 2009 - 08:10 Uhr
Spaß und Freude sind für die Teilnehmer ausschlaggebend
Wenn heute um 18 Uhr in der Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle der Anpfi ff zur ersten Gruppenpartie im Rahmen des IX. Hallenfußballturnieres um den Kroschke-Cup ertönt, beginnt das seit Jahren am hochklassigsten besetzte Männer-Turnier in Magdeburg. Neben den acht teilnehmenden Mannschaften werden viele hundert Magdeburger Sportfans sowie Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft dabei sein.
Stadtfeld. Nicht nur bei den Organisatoren von Gastgeber 1. FC Magdeburg um Lutz Weiß, Lutz Pape und Matthias Kahl sowie Heiner Laugisch von Namensgeber Kroschke sign points wird dann die erste Anspannung fallen und die Freude über ein organisatorisch gelungenes Turnier die Oberhand gewin-Erstmals wird mit dem Spiel der beiden Primaner-Cup-Finalisten Einstein- und Norbertus-Gymnasium ab 17 Uhr ein sportlicher Einstieg die bereits anwesenden Fans unterhalten. Ab 17.30 Uhr können sich dann die Teams auf dem Parkett warmmachen, ehe gegen 17.45 die Eröffnung beginnt. Dabei werden alle acht Mannschaften hinter Namensschildern aufl aufen und den Besuchern vorgestellt.
Auch in den zwei vorgesehenen Pausen wird den Besuchern allerhand geboten. So tritt der Magdeburger Kinderchor mit dem „Magdeburger Lied“ auf. Im Neunmeterschießen zwischen den Fans des SCM und des FCM wird der extra aus Berlin eingeladene Ex-FCMKeeper Jan Burmeister das Tor hüten. In der zweiten Pause wird SCM-Präsidiumsmitglied Martin Sanne die Olympioniken von der Elbe vorstellen.
Auch Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport machen dem Turnier ihre Aufwartung. So haben u.a. der Magdeburger Beigeordnete Rüdiger Koch und IHK-Präsident Klaus Olbricht ihr Kommen zugesagt. „Eingeladen sind auch DFB-Vizepräsident Hans-Georg Moldenhauer und OB Lutz Trümper, doch haben beide noch wichtige Termine in Berlin und Magdeburg“, war von Laugisch zu erfahren.
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Freitag, 16. Januar 2009 - 07:54 Uhr
„Derby Cup“ in Magdeburg als erste Standortbestimmung
Blitzturnier mit VfL Wolfsburg, Eintracht Braunschweig und FCM / DSF lobt Landeshauptstadt
Mit dem sogenannten „Derby Cup“ nimmt das Deutsche Sportfernsehen (DSF) ein neues Event in seinen Veranstaltungskalender auf. Das Besondere daran: Die Premiere f ndet am kommenden Dienstag (Beginn 18.30 Uhr) in Magdeburg statt. Teilnehmer dieses Fußball-Blitzturniers sind der VfL Wolfsburg, Eintracht Braunschweig und Gastgeber FCM. Von Uwe Tiedemann
Magdeburg. Auf der gestrigen Pressekonferenz anlässlich des „Derby Cups“ im Stadion Magdeburg schwärmte DSFChefredakteur Sven Froberg geradezu von Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt: „Magdeburg ist quasi unsere zweite Heimat geworden und liegt uns sehr am Herzen. Wir haben ja schon mehrfach von hier berichtet, sei es vom U-21-Länderspiel, über Handball mit dem SCM oder die SES-Boxabende von Ulf Steinforth.“
Froberg sprach vom ersten Fußball-Höhepunkt im neuen Jahr 2009 und hofft natürlich auf eine entsprechende Zuschauerresonanz: „Ich denke, wenn der VfL Wolfsburg, Drittligist Eintracht Braunschweig und Noch-Viertligist 1. FC Magdeburg aufeinandertreffen, ist das eine tolle Konstellation. Außerdem hat mir Wolfsburgs Trainer Felix Magath versichert: ,Wenn ich komme, dann mit dem besten, was ich habe.‘ Außerdem wird an diesem Dienstag bei der Handball-WM in Kroatien nicht gespielt.“
Rund 3000 Karten sind bislang im Vorverkauf abgesetzt worden (Tickets gibt es u.a. über die biber-ticket-Hotline 01805/121310/d. Red.).
FCM-Präsident Volker Rehboldt sagte, er rechne mit etwa 7000 Zuschauern mit entsprechendem Puffer nach oben, „auch weil mit dem VfL Wolfsburg eine Mannschaft in Magdeburg aufäuft, die mit Nationalspielern gespickt ist, die in der Bundesliga aufhorchen lässt und auch im UEFA-Pokal schon einiges erreicht hat. Insofern ist es keine Selbstverständlichkeit, ein solches Team hier präsentieren zu können.“
Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass die Mannen aus der Volkswagenstadt auf ihre Antrittsgage verzichten.
FCM-Manager Bernd Hofmann ergänzte: „Als vom DFB die Anfrage kam, waren wir schon ein wenig stolz und sowohl vom Konzept her als auch von der Idee sofort überzeugt. Es ist ein guter Test für uns, wenngleich wir, anders als die anderen, erst am Anfang der Vorbereitung stehen. Vielleicht gelingt uns trotzdem die eine oder andere Überraschung. Zu Hause muss man uns erst einmal schlagen ...“
Los geht‘s am kommenden Dienstag (20. Januar) um 19 Uhr mit dem Spiel des FCM gegen Braunschweig. Im Modus „jeder gegen jeden“ f nden insgesamt drei Spiele über jeweils 45 Minuten statt.
Der „Derby Cup“, der schwerpunktmäßig deutsche Traditionsvereine am Start sieht, soll auf alle Fälle zu einer festen Einrichtung werden und noch in diesem Jahr seine Fortsetzung f nden. „Vorstellbar wäre ein Turnier im Ruhrpott mit dem VfL Bochum, Schalke 04 und Borussia Dortmund. So etwas hat es in ähnlicher Form auch schon mal gegeben. Vielleicht wird aber auch im Norden gespielt mit Teams wie dem HSV und Holstein Kiel oder im Südwesten mit einem Traditionsclub wie Waldhof Mannheim. Wie es letztlich weitergeht, hängt sicher auch davon ab, ob und wie die jetzige Veranstaltung angenommen wird“, erklärte Froberg, dessen Sender ab 18.30 Uhr live überträgt.
Der Ablaufplan am 20. Januar:
18.30 Uhr: Eröffnung
19.00 Uhr: FCM – Eintr. Braunschweig
20.00 Uhr: B‘schweig – VfL Wolfsburg
21.00 Uhr: VfL Wolfsburg – FCM
21.45 Uhr: Siegerehrung
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Freitag, 16. Januar 2009 - 07:54 Uhr
FCM will sich den Cup von den Preussen zurückholen
IX. Kroschke-Cup
Bereits zum neunten Mal findet am morgigen Freitag das Magdeburger Hallenfußballturnier um den Kroschke-Cup in der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Halle statt. Bisher konnten sich neben dem fünfmaligen Cupsieger 1. FC Magdeburg der VfL Wolfsburg II, der TSV Völpke und im vergangenen Jahr der MSV 90 Preussen in die Siegerliste eintragen.
Stadtfeld. Das bisher traditionell aus Fußballmannschaften bestehende Teilnehmerfeld erhält in diesem Jahr eine sportliche Aufwertung. Erstmals nehmen die Handballer vom heimischen Erstligisten SC Magdeburg, seit Jahren auch begnadete Kicker, an diesem Spektakel unter dem Hallendach teil. Allerdings stößt dies nicht bei allen FCM-Fans, die dabei von
steigender Kommerzialisierung sprechen, auf Gegenliebe.
Heiner Laugisch von Namensgeber Kroschke sign point sieht das ganz anders. „Mit diesem Hallenturnier wollen wir nicht dem Kommerz Tür und Tor öffnen. Es soll allen Beteiligten und Zuschauern Spaß machen. Zudem soll es in der Winterzeit die Magdeburger Sportfamilie enger zusammenbringen. Mit der erstmaligen Teilnahme der Handballer und der Gesprächsrunde mit Magdeburger Sportlern und Funktionären werden wir dem, trotz des begrenzten zeitlichen Rahmens, gerecht.“
Bereits im alten Jahr fand die öffentliche Auslosung in der Halbzeitpause eines Regionalligaspieles des 1. FC Magdeburg im Stadion Magdeburg statt. Dabei wurden die erste Mannschaft des FCM aus der Regionalliga, Landesligist MSV Börde sowie die SG Handwerk und der TuS 1860 Neustadt aus der Landesklasse der Gruppe A zugelost. In der Gruppe B treffen die Bundesliga-Handballer des SCM, Oberligist 1. FCM II, Verbandsligist MSV 90 Preussen und Landesligist VfB Ottersleben aufeinander.
Beginn des Turnieres ist um 18 Uhr. Doch bereits ab 16.45 Uhr öffnen die Tageskassen (Eintritt 6 bzw. 4 Euro) . Ab 17 Uhr stehen sich die Teams des Einstein- und Norbertus-Gymnasiums im Eröffnungsspiel gegenüber. Während diese Begegnung über zweimal 15 Minuten geht, dauern die Turnierspiele zwölf Minuten.
Übrigens, nicht nur auf dem Parkett wird es hoch her gehen. Neben den traditionell stark vertretenen FCM-Fans werden auch eine Reihe von Anhängern des SCM an deren alter Spielstätte aufdribbeln. Doch nicht nur diese beiden Fanlager werden Stimmung machen. So hat der TuS 1860 Neustadt im Vorfeld bereits 170 Tickets geordert.
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Donnerstag, 15. Januar 2009 - 08:11 Uhr
Linz macht Druck: „Hoffe, dass nicht nur zwei Neue kommen“
Trainingsauftakt beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg nach der Winterpause
Mit 22 Akteuren, darunter die Testspieler Tomiwa Ogunsola (Cleveland City Stars), Felix Dojahn (FC Aue), René N‘Dombasi (vereinslos), dem Kapitän der eigenen AJunioren, Moritz Instenberg, und Teamleiter Mario Kallnik startete Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg gestern mit der Vorbereitung auf die am 21. Februar beginnende Rückrunde.
Magdeburg. „Urlaub machen ist ja ganz schön, aber ich bin froh, dass es jetzt wieder losgeht und ich mit den Jungs‘ arbeiten kann“, sagte ein gut gelaunter Trainer Paul Linz vor rund 100 „Kiebitzen“ auf einem der zahlreichen Nebenplätze des Stadiongeländes.
Der 53-Jährige nahm aber wie immer auch kein Blatt vor den Mund: „Der Kader war schon vorher recht klein, nach den Abgängen von Marcel Probst und Pit Grundmann ist er es erst recht. Ich hoffe, dass nicht nur zwei Neue kommen, sondern noch mehr. Das Präsidium kennt meine Vorstellungen.“ Linz verteidigte im Übrigen noch einmal die Trennung von den beiden Defensivspielern: „Grundmann war einfach zu oft verletzt, und ,Probster‘ habe ich immer wieder aufgefordert, mehr Gas zu geben. Er hat es nicht getan. Nur ein starkes Spiel ist zu wenig.“
Die Suche nach Verstärkungen ist zwar voll im Gange, gestaltet sich aber wie immer schwierig, weil die f nanziellen Möglichkeiten begrenzt sind. Zu den Neuen, die gestern mit dabei waren, wollte sich Linz noch nicht äußern, allerdings dürfte auch ihm nicht entgangen sein, dass speziell der Amerikaner Ogunsola sowohl Standschwierigkeiten auf dem glatten Schneeboden als auch körperliche Def zite hatte.
Heute soll laut Manager Bernd Hofmann Maik Georgi (FC Aue) dazustoßen, für den bislang noch keine Trainingsfreigabe vorgelegen hatte.
Zum Mitwirken von Instenberg sagte Hofmann: „Es ist mit unserem A-Jugendtrainer Martin Hoffmann so vereinbart, dass immer mal wieder der ein oder andere aus dem Nachwuchs in der Rückrunde mittrainiert.“
Was mögliche weitere Testspieler anbetrifft, hielt sich Hofmann bedeckt. Er dementierte allerdings Gerüchte, wonach der FCM am Wuppertaler Mittelfeldmann Nermin Celikovic interessiert sei: „Da ist nichts dran.“ Dagegen bestätigte der Manager Kontakte zum Kroaten Velimir Grgic (SV Sandhausen), der jedoch inzwischen bei Holstein Kiel unterschrieben hat.
Begonnen hatte der Auftakt morgens mit einem Laktat-Test. Allerdings bereitete der rutschige Schneeboden den Akteuren beim Laufen einige Schwierigkeiten, so dass der Coach befürchtet, dass die Ergebnisse eventuell zu wenig Aufschluss über den jeweiligen Fitnesszustand geben könnten. Am Nachmittag ließ es Linz dann zum Eingewöhnen mit ein paar Dehnübungen und einem Spielchen elf gegen elf eher locker angehen. Die Aktiven selbst gingen dafür sogleich mit dem nötigen Ernst und Ehrgeiz zur Sache; das erste Tor im Jahr 2009 erzielte Radovan Vujanovic.
Gut überstanden hat im Übrigen Kapitän Daniel Rosin seine Zahn-OP, wenngleich er noch einige Wochen einen Mundschutz tragen muss und dadurch leicht gehandicapt ist. So fehlte von den Stammkräften gestern nur der verletzte Linksverteidiger Stephan Neumann.
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Dienstag, 13. Januar 2009 - 08:25 Uhr
Erster Freiluft-Test kommenden Sonntag beim SV 09 Staßfurt
Heute Rückrunden-Trainingsauftakt beim 1. FC Magdeburg / Wiedersehen mit N’Dombasi
Magdeburg. Von heute an gilt‘s für die Regionalliga-Fußballer des 1. FC Magdeburg. In einer intensiven sechswöchigen Vorbereitungsphase sollen die Weichen für den direkten Wiederaufstieg gestellt werden.
Los geht es schon um 9 Uhr mit einem Laktat-Test, um 14.30 Uhr holt Trainer Paul Linz seine Schützlinge dann erstmals im neuen Jahr auf den Platz. Erwartet werden auch die Probespieler Tomiwa Ogunsola (Cleveland City Stars) und Felix Dojahn (FC Aue). Der Dritte im Bunde, Maik Georgi (ebenfalls Aue), ist noch nicht dabei, hat laut Manager Bernd Hofmann seine Trainingsfreigabe erst für Mittwoch erhalten. Hofmann weiter: „Dafür trainiert der Ex-Magdeburger Rene N’Dombasi mit, der aber, wenn überhaupt, für die ,Zweite‘ vorgesehen ist.“ N‘Dombasi spielte zuletzt in Bocholt, ist derzeit vereinslos.
Der erste Freiluft-Test für den FCM steigt am kommenden Sonntag (14 Uhr) beim Verbandsligisten SV 09 Staßfurt. Diese Partie wurde zusätzlich ins Programm mit aufgenommen.
Am 20. Januar (19 Uhr) sind beim „1. Derby-Cup“ der VfL Wolfsburg sowie Eintracht Braunschweig die Gegner.
Am 25. Januar (14 Uhr) treten die Blau-Weißen beim FC Aue an und tragen wiederum eine Woche später am Sonntag, 1. Februar, bei Germania Halberstadt II ihr erstes Pf ichtspiel aus (Landespokal-Achtelf nale).
Zwei Tage darauf f iegt die Mannschaft dann ins Trainingslager ins türkische Antalya. Hier sind zwei Tests geplant. „Voraussichtlich am 5. und 8. Februar. Die Gegner stehen aber noch nicht fest“, sagte Stephan Lietzow von der Geschäftsstelle.
Ihren ersten öffentlichen Auftritt haben die Club-Kicker in der Halle. Am Freitag (Beginn 18 Uhr) nehmen sie am Kroschke-Cup in der Gieselerhalle teil.
Was die gesamte Vorbereitung anbetrifft, ist Chefcoach Linz überzeugt: „Sechs Wochen müssten ausreichen, um die Jungs dahin zu bringen, dass sie topf t in die Rückrunde gehen.“
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Montag, 12. Januar 2009 - 08:07 Uhr
Ab morgen die ersten Probespieler im Test
Magdeburg. Morgen (14.30 Uhr) beginnt Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Und nach der Trennung von Pit Grundmann und Marcel Probst (Volksstimme berichtete) steht fest: Der Club rüstet noch einmal auf. Das bestätigte gestern Präsident Volker Rehboldt: „Sie können fest davon ausgehen, dass sich bei uns noch etwas bewegen wird.“
Mit welchen Spielern sich der FCM verstärken wird, weiß derzeit noch niemand. Das hängt davon ab, ob die „Auserwählten“ beim Probetraining einschlagen oder wieder weggeschickt werden. Am Dienstag werden mindestens drei Akteure erwartet: Tomiwa Ogunsola (26/Cleveland City Stars/2. amerikanische Liga), Felix Dojahn (22) und Maik Georgi (20/beide FC Erzgebirge Aue/3. Liga).
Dazu Rehboldt: „Ogunsola ist uns über einen Berater angeboten worden und hat bereits ein kurzes Training bei uns absolviert. Das war nach dem Oberneuland-Spiel, aber eben nur zwei Tage lang. Danach musste er zurück in die USA. Wir haben aber schon damals gesagt: Den möchten wir gerne noch einmal sehen. Und Dojahn ist ein noch recht junger, aber vielversprechender Linksfüßer.“
Gerade auf der linken Seite hat der FCM Bedarf. Trainer Paul Linz: „Da müssen wir sicherlich etwas unternehmen, zumal keiner genau weiß, wann Stephan Neumann nach seiner Verletzung zurückkehrt und er dann erst einmal seinen Trainingsrückstand aufholen muss.“ Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass der am Meniskus und Seitenband operierte Linksverteidiger Anfang März wieder zur Verfügung steht, je nachdem, wie der Heilungsprozess verläuft.
Manager Bernd Hofmann ergänzte: „Bei Maik Georgi handelt es sich um einen Flügelf itzer auf der rechten Außenbahn. Und vielleicht stoßen am Dienstag sogar noch ein vierter und fünfter Spieler dazu. Das heißt aber natürlich nicht, dass wir auch fünf Leute verpf ichten werden. Es läuft wohl auf zwei Transfers hinaus – einen für die linke Defensive und einen fürs offensive Mittelfeld.“
Zwar hat der FCM noch bis zum 31. Januar Zeit für personelle Veränderungen (dann schließt die Transferliste), doch es liegt auf der Hand, dass der Kader möglichst zügig komplettiert wird, um die Neuen so schnell wie möglich zu integrieren.
Montag, 12. Januar 2009 - 08:07 Uhr
FCM II: Blamabler Auftritt in Barleben
Magdeburg (hma). Mit den Abwehrspielern Taylor (zuletzt SSV Reutlingen), Köhne (BG Goldbeck), Spielmacher Üsal (Offenbach) und Stürmer Wulf (Schwerin) testet Fußball-Oberligist 1. FC Magdeburg II derzeit vier Spieler.
Durchwachsen waren die Ergebnisse des Wochenendes. Dem 0:2 im Testspiel gegen Oberligist VfB Oldenburg und dem Sieg beim Midewa-Hallencup in Sandersdorf folgte ein peinlicher Vorrunden-K.o. beim Midnight-Cup in Barleben.
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Montag, 12. Januar 2009 - 08:06 Uhr
Landespokal: Viertelfinale ausgelost
Osterburg/Magdeburg (ut). Im Rahmen einer Schiedsrichtertagung in der Sportschule Osterburg wurde gestern das Viertelfnale im Fußball-Landespokal ausgelost. Als „Glücksfee“ fungierte der ehemalige DDR-Oberliga-Referee Gerhard Bude.
Sollte der 1. FC Magdeburg sein Nachholspiel im Achtelf - nale bei Germania Halberstadt II am 1. Februar gewinnen, muss er beim Verbandsligisten und Lokalrivalen MSV 90 Preussen ran.
Germania Halberstadt gastiert beim SV Braunsbedra, und der TSV Völpke empfängt GW Wolfen. Bereits gesetzt war das Vereinsduell zwischen dem HFC II und HFC I. Spieltermin ist der 14. Februar (14 Uhr).
Sollte allerdings Halberstadt II gegen den FCM gewinnen, muss es laut Statuten wie im Falle des Halleschen FC zum direkten Duell der beiden Germania-Teams kommen. Und als Konsequenz daraus würde dann Braunsbedra auf den MSV Preussen treffen.
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Samstag, 10. Januar 2009 - 10:15 Uhr
Regionalligist mustert zwei Deckungsspieler aus
FCM schickt Grundmann und Probst auf Vereinssuche
Von Klaus Kahmann
Magdeburg. Beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg sind die beiden Abwehrspieler Pit Grundmann und Marcel Probst in der Winterpause ausgemustert worden. Beide sind zurückgestuft in die zweite Mannschaft, können sich einen neuen Verein suchen. Sie haben noch Verträge bis 30. Juni 2009.
„Man hat mir gesagt, dass die erste Mannschaft nicht mehr mit mir plant“, so gestern Marcel Probst. „Nachvollziehen kann ich das nicht, aber so ist nun eben einmal Fußball. Mal gibt es Höhen, mal gibt es Tiefen. Meine Berater schauen sich bereits nach einem neuen Verein um. Ich hoffe, dass es noch mit einem Wechsel in der Winterpause klappt, sonst werde ich wohl vorerst bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg in der Oberliga spielen“, war weiter von Probst zu hören.
„Auch mir wurde gesagt, dass der Trainer nicht mehr mit mir plant“, so Pit Grundmann. „Ich bin natürlich wahnsinnig enttäuscht, dass meine Kariere hier beim FCM so zu Ende geht. Wobei ich weiß, dass es in letzter Zeit – vor allem auch gesundheitlich – bei mir nicht nach Wunsch gelaufen ist. Ich mache mir jetzt Gedanken, wie es weitergehen soll. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen“, so Grundmann.
„Wir haben beiden Spielern Mitte dieser Woche ihre sofortige Freigabe erteilt, weil wir nicht mehr mit ihnen für die erste Mannschaft planen“, erklärte FCM-Manager Bernd Hofmann. „Bis zum 31. Januar haben sie jetzt Gelegenheit, sich einen neuen Verein zu suchen. Der 1. FC Magdeburg steht einem Wechsel beider Spieler zu anderen Vereinen positiv gegenüber“, ergänzte Hofmann.
Laut Manager haben FCMPräsidium und Trainer vor Weihnachten die Hinrunde ausgewertet und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass die Mannschaft auf Grundmann und Probst verzichten könne. „Ausschlaggebend ist dabei natürlich am Ende die Meinung des Trainers“, sagte Hofmann zu dieser Entscheidung.
Trainer Paul Linz war gestern zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen.
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Donnerstag, 8. Januar 2009 - 08:24 Uhr
Splitter
TORJÄGER: Nach anfänglicher Ladehemmung lief es bei Radovan Vujanovic. Der Neuzugang aus Emden liegt mit acht Treffern in der FCM-Torjägerliste ganz vorn, gefolgt von Sturmkollege Najeh Braham (7), Maximilian Watzka (5), Catalin Racanel (4), Mats Wejsfelt, Christian Reimann (je 2) und Mehmet Dragusha (1).
EINSÄTZE: Torhüter Christian Beer war der „Dauerbrenner“, absolvierte alle 18 Spiele über 90 Minuten (insgesamt 1620). Auf ebenfalls 18 Partien kamen Vujanovic (1545 Minuten) und Racanel (1542). 17 Begegnungen absolvierten Silvio Bankert (1512), Nachwuchstalent René Gewelke (1507), Kapitän Daniel Rosin (1411) und Watzka (1379). Insgesamt setzte Trainer Linz 19 Spieler ein.
ELFMETER: Zwei Strafstöße bekamen die Elbestädter zugesprochen, die beide von Racanel gegen Chemnitz und Hannover 96 II sicher verwandelt wurden.
SÜNDER: Es gab nur einen: Watzka erhielt in Wilhelmshaven die gelb-rote Karte.
BESONDERHEIT: Nach den drei Niederlagen zu Beginn blieb der Club 14-mal in Folge ungeschlagen, holte stolze 36 von 42 möglichen Punkten.
ZUSCHAUER: Hier liegt der FCM einsam an der Spitze. 92 057 Zuschauer verfolgten die zehn Heimspiele, das sind im Schnitt 9206 pro Spiel. Die meisten kamen gegen den HFC (11 981). Mit weitem Abstand rangierten Sachsen Leipzig (10/34 682/3468) und der VfB Lübeck (10/25 591/2559) auf den Plätzen zwei und drei.
LANDESPOKAL: In der 2. Hauptrunde gewann der Club am 7. September 2008 beim MSV Eisleben mit 1:0. Das Achtelfnalspiel bei Germania Halberstadt II fndet erst am 1. Februar 2009 statt.
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Donnerstag, 8. Januar 2009 - 08:23 Uhr
„René Gewelke hat mich am meisten positiv überrascht“
Magdeburg
(ut). Paul Linz ist ein „alter Hase“. Der FCM-Trainer hat schon viel erlebt im Fußball, und deshalb behielt er auch nach dem Fehlstart die Ruhe. „Das war schon eine schwierige Phase mit drei verlorenen Spielen, aber wir wussten alle, dass man nicht von heute auf morgen elf neue Spieler integrieren kann“, sagte rückblickend der gebürtige Trierer, der am 4. Januar im Skiurlaub seinen 53. Geburtstag gefeiert hatte.
Doch die kritische Phase ist überstanden. „Mittlerweile hat sich die Mannschaft zusammengefunden, zeigt Charakter und ist auch in der Lage, Spiele umzubiegen. Nun gilt es in den nächsten Monaten, diese Leistungen zu bestätigen“, so Linz, der auf die Frage, wer ihn in der Hinrunde am meisten überrascht bzw. enttäuscht hat, so antwortete: „Das ist ganz schwer zu beurteilen. Aber ich denke, der junge René Gewelke hat besonders gut eingeschlagen und vor allem sehr konstant gespielt. Mehr vorgestellt hatte ich mir vom ständig verletzten Pit Grundmann und auch von Marcel Probst.“
Dennoch ist für Linz das bisherige Abschneiden nur eine Momentaufnahme: „Jetzt geht‘s mit Volldampf in die Rückrunde. Und wir reden auch weiterhin nicht drumherum: Unser Ziel ist ganz klar Platz eins. Andere Vereine wie Halle, Babelsberg oder Kiel wollen das natürlich auch erreichen, nur geben sie es nicht zu.“
Die Aktivitäten in Kiel, wo ja mächtig aufgerüstet wird und auch ein Wechsel auf der Kommandobrücke (Falko Götz löste Peter Vollmann ab) stattfand, kommentiert Linz so: „Ich bin mal gespannt, ob das alles so funktioniert. Aber letztlich kann ich es sowieso nicht ändern und mache mir deswegen auch keine Gedanken. Wir müssen nur auf uns schauen.“
Am kommenden Dienstag (13. Januar/14.30 Uhr) beginnt für die Club-Kicker die Vorbereitung. Schon morgens gibt ein Laktat-Test Auskunft darüber, wer ft ist und wer während der dreiwöchigen Pause, in der eine Woche Ausruhen und zwei Wochen individuelle Laufeinheiten verordnet worden waren, eventuell geschlampt hat.
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Donnerstag, 8. Januar 2009 - 08:23 Uhr
Superserie katapultiert FCM vom Abstiegsplatz auf Rang 2
Nach klassischem Fehlstart folgte rechtzeitig beeindruckende Aufholjagd
Mit einem Auswärtssieg und Platz zwei war Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg in die Saison 2008/09 gestartet, mit einem Heimsieg und Platz zwei – jeweils gegen Hannover 96 II – verabschiedeten sich die Blau-Weißen in die Winterpause. Zwischenzeitlich sah es allerdings richtig mies aus, stand der Club sogar auf einem Abstiegsrang.
Magdeburg. 17 der 18 Trainer hatten vor Saisonbeginn den 1. FC Magdeburg zum Titelanwärter erklärt. Und auch beim Club selber wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Wir nehmen die Rolle an, wollen hoch, hieß es unisono.
Doch schnell war es mit der Herrlichkeit vorbei. Das erste Heimspiel gegen „Geheimfavorit“ Holstein Kiel ging mit 0:1 verloren, es folgte ein 0:2 in Babelsberg und als „Krönung“ mit dem 1:2 gegen den Erzrivalen Hallescher FC erneut eine Heimniederlage und damit die dritte Schlappe in Folge. Der FCM fand sich – nach einem ungläubigen Blick auf die Tabelle – auf Platz 16 wieder. Eine Katastrophe! Die Stimmung war äußerst gereizt, vor allem bei den Fans.
Zwar fel das 1:2 gegen den HFC recht unglücklich aus, doch die Leistungen ließen insgesamt zu wünschen übrig. Die Mannschaft bildete einfach keine Einheit, agierte häufg zu ideenlos, war irritiert und verunsichert. Einzig Trainer Paul Linz blieb seiner Linie treu, die da hieß: Ruhe bewahren, nicht in Hektik verfallen.
Der Trierer sollte Recht behalten. Allerdings hatte Präsident Volker Rehboldt unmissverständlich erklärt, dass der Verein bei anhaltendem Misserfolg mit einem Trainerwechsel nicht so lange warten werde wie in der Vorsaison, als Dirk Heyne nach einem 1:2 in Cottbus zum Ende der Hinserie 2007/08 seinen Hut nehmen musste. Doch dazu kam es diesmal nicht. Rehboldt: „Ehe ich ernsthaft über Konsequenzen nachdenken musste, hat die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückgefunden.“
Was dann folgte, war aber ebenso wenig zu erwarten wie die Niederlagen-Serie am Anfang. Mit einem 1:0 beim Hamburger SV II am 21. September meldete sich der FCM zurück, machte einen Riesensatz in der Tabelle (von 16 auf 9) und ließ sich von nun an nicht mehr aufhalten. Von den folgenden 14 Spielen gewann der Club elf und spielte dreimal unentschieden.
In diesen Wochen und Monaten fel immer wieder der Name Mats Wejsfelt. Der 28-jährige Schwede erlebte, wovon ein Fußballer normalerweise nur träumen kann: Er verlor in der gesamten Hinrunde kein einziges Spiel. Bei den drei Niederlagen noch verletzt, kehrte Wejsfelt in Hamburg in die Elf zurück und avancierte nicht nur zum Leistungsträger in der Abwehr, sondern gleichzeitig zum Glücksbringer.
Die Elbestädter hatten mittlerweile ihren Rhythmus gefunden, waren nun auch in der Lage, Rückstände wegzustecken. So lag man gegen Rostock II und Cottbus II daheim jeweils im Hintertreffen, schaffte aber noch die Wende.
Apropos zweite Mannschaften: Gegen die ungeliebten und nur schwer einzuschätzenden Bundesliga- Reserveteams gab der FCM in sieben Partien nicht einen Punkt ab. Das war zu früheren Zeiten auch schon mal anders ...
Und noch etwas: Neben der erfreulichen sportlichen Tendenz stimmten auch die Zuschauerzahlen. Mit 7500 hatten die Verantwortlichen vor Saisonbeginn im Schnitt kalkuliert, mit mehr als 9200 lag der Club deutlich darüber. Wobei sich vor allem die Flutlichtspiele als „Renner“ erwiesen.
Denis Wolf 3
Stiefel 2
Daniel Bauer 1
1.Lübeck - FCM 0:2
2.FCM - HSV II 1: 1
3.Wilhelmshaven - FCM 0:3
4.FCM - Oberneuland 1:0
5.RB Leipzig - FCM
6.FCM - VfL Wolfsburg II
7.VFC Plauen - FCM
8.FCM - Hertha BSC II
9.Cottbus II - FCM
10. FCM - Meuselwitz
11.HFC - FCM
12. FCM - CFC
13.TSV Havelse - FCM
14.FCM -Türkiyemspor
15.Braunschweig II - FCM
16.FCM- H96 II
17.Kiel - FCM
1.1. FC Magdeburg 10
2.Chemnitzer FC 10
3.VfL Wolfsburg II 9
4.Holstein Kiel 9
5.Hallescher FC 8
6.VfB Lübeck 7
7.VFC Plauen 7
8.Hannover 96 II 7
9.RB Leipzig 6
10.TSV Havelse 6
11.E. Braunschweig II 4
12.Hertha BSC II 4
13.SV Wilhelmshaven 4
14.ZFC Meuselwitz 3
15.Hamburger SV II 2
16.Türkiyemspor Berlin 1
17.Energie Cottbus II 0
18.FC Oberneuland 0