Ich wurde als Hurensohn beschimpft
Von RONNY HARTMANN
„Ich bereue, dass ich mich habe provozieren lassen. Ich entschuldige mich bei dem Großteil der anständigen Fans. Es sind ja nur wenige, die die ganze Zeit pöbeln.
Maximilian Watzka (23) am Tag nach seinem Stinkefinger-Anfall beim 2:1 (0:1) in den SV Wilhelmshaven.
Nach dem Führungstreffer war Magdeburgs Mittelfeldflitzer (8 Saisontore) auf die eigenen Fans zugestürmt, hatte ihnen mehrfach den doppelten Mittelfinger gezeigt. Eine Reaktion mit unrühmlicher Vorgeschichte!
Watzka war während des gesamten Spiels von einigen „Fans" aus dem FCM-Block übel bepöbelt worden. Weil sein Vertrag zum Saisonende ausläuft und er bereits heftig mit Oberliga-Krösus RB Leipzig flirtet?
Watzka entschuldigte sich gestern teilweise (siehe oben) trotz des noch bestehenden „Maulkorb-Erlasses": Jm Nachhinein betrachtet war das eine Dummheit von mir. Dass man beleidigt wird, damit muss man wohl leben. Aber wenn mal als Hurensohn beschimpft und die eigene Familie verunglimpft wird, ist das mehr als bitter. Da sind mir leider die Sicherungen durchgebrannt."
Trainer Carsten Müller (40): „Das war natürlich keine glückliche Aktion. Deshalb werden wir uns jetzt mit Max zusammen setzen und die Sache intensiv thematisieren. Allerdings wird das intern behandelt."
Watzka zeigt FCM-Fans den Stinkefinger
Von RONNY HARTMANN
Diese Schrott-Saison ist kaum noch zu kitten: Gestern gewann der FCM zwar sein Nachholspiel vor 517 Zuschauern 2:1 (0:1)in Wilhelmshaven. Doch Maximilian Watzka brannten die Sicherungen durch.
Der FCM-Profi, der während des gesamten Spiels von den rund 80 mitgereisten Fans beleidigt und verspottet wurde, zeigte diesen nach seinem Treffer zum 2:1 den doppelten Stinkefinger (68.)!
Watzka wird nach der Saison zum verhassten Oberliga-Krösus RB Leipzig wechseln. Die FCM-Anhänger provozierte der Mittelfeldmann mit seiner Entgleisung noch mehr. „WATZKA RAUS!" skandierten diese daraufhin.
Schon zuvor machten sich die Fans mit an den Zaun gehängten Maulkörben über ihre Truppe lustig. Nach dem Pokal-Aus gegen Halberstadt verhängten sich die Profis selbst ein Rede-Verbot in der Öffentlichkeit. Watzka verschwand nach dem Abpfiff sofort in die Kabine.
Zum Spiel: Der Abstiegs-Kandidat von der Nordseeküste erwischte die FCM-Versager (alle Saisonziele verpasst) gleich eiskalt: Patrick Bärje nutzte die erste Möglichkeit der Partie -0:1 (4.).
Die FCM-Kicker hatten danach große Probleme, überhaupt mal vors Tor der Nordlichter zu kommen.
Bis zur zweiten Halbzeit. Da drehten erst Tüting (66.) und Watzka (68.) per Doppelschlag die Partie zugunsten des Teams von Interims-Trainer Carsten Müller zum 2:1!
Zum Schluss waren beide Teams nur noch zu zehnt auf dem Feld: Manager-Sohn Patrick Bartsch flog nach großem Foulspiel mit Rot runter (81.). Zuvor hatte schon
Wilhelmshavens Spilacek Gelb-Rot gesehen (75.).
Müller: „Wir haben viel Willen gezeigt. Zu Watzkas Aktion kann ich noch nichts sagen. Ich möchte mir das erst auf DVD ansehen
Fuchs " Kann der FCM den Knipser halten ? "
Von MICHAEL NOWACK
Der 1. FC Magdeburg muss heute (19 Uhr) in Wilhelmshaven ran. Derweil plant die Chefetage schon die neue Spielzeit. Lars Fuchs (27) ist der erste Spieler, dem der Verein eine Vertragsverlängerung anbietet.
Die hat er sich mit 14 Toren (5 Vorlagen) und durchgängig guten Leistungen auch verdient. Doch genau hier beginnt das Problem des FCM! Man will viele Spieler aussortieren. Aber werden die Wenigen, die bleiben sollen, auch gehalten? Bei Fuchs könnte es ähnlich kommen wie bei Maximilian Watzka. Der geht zu RB Leipzig.
Hat auch Fuchs Angebote?
„Davon kann man ausgehen. Ich habe einen sehr guten Berater, der sich um meine Zukunft kümmert. Aber wir haben uns alle einen Maulkorb verpasst. Und deshalb möchte ich dazu nichts weiter sagen", meint der Stürmer.
Kann er wenigstens verraten, ob ihn die Fans nächste Saison noch im Magdeburger Dress sehen? „Ich kann nur verraten, dass ich mit dem FCM gerade in Gesprächen bin. Wie die ausgehen werden, ist noch völlig offen. Die Chancen stehen 50:50
Vujanovic " Was läuft da mit RB Leipzig "
Haben der 1. FC Magdeburg und Stürmer Radovan Vujanovic (28) überhaupt noch Lust aufeinander?
Die Skoda-Limousine des verletzten Torjägers (Entzündung am Zeh) soll letzte Woche parkend vorm Schrödter-Haus in Leipzig gesehen worden sein, berichten mehrere Zeugen. Pikant: Da befindet sich die Geschäftsstelle von RB Leipzig!
Der Held der Hinrunde (12 Tore) stürzte nach der Winterpause ins Leistungstief (2 Tore), ist seit dem umstritten. Fakt ist aber auch: Der Spitzenverdiener (rund 12 000 Euro pro Monat) hat einen Vertrag bis 2012 ohne Ausstiegsklausel. Aber er soll ab der kommenden Saison beim Gehalt abspecken.
Der Geldpoker läuft!
Und die Chefetage ließ durchblicken, dass ihr der Vujanovic-Flirt mit Leipzig gar nicht so ungelegen kommt.
Fan Proteste beim Spiel gegen Chemnitz
1:0 (1:0)-Duselsieg gegen den Chemnitzer FC. Der 1. FC Magdeburg hat jetzt 41 Punkte, ist aller Abstiegssorgen ledig. „Das war das beste am Spiel", stellte Manager Rüdiger Bartsch fest.
Trainer Carsten Müller: „Auch wenn die Verunsicherung überall zu spüren war, hat sich die Mannschaft mit allem dagegen gestemmt, was sie im Moment kann."
Viel war das nicht! Bezeichnend für den Kick
auf erschreckend schwachem Niveau: er wurde durch eine Einzelaktion entschieden. Fuchs traf nach Solo zum 1:0 (24.).
Manndecker Silvio Bankert nach Abpfiff: „Wir haben einen Maulkorb, dürfen nix sagen." Dafür sprachen die Fans. Sie „beerdigten" ihre Mannschaft per Plakat schon vorm Anpfiff. Während 3500 im Stadion die Versager auspfiffen, grillten 300 vorm Stadion aus Protest,
Eine Stunde Krisensitzung beim FCM
Von MICHAEL NOWACK
Morgen 13.30 Uhr (MDCC-Arena) muss der krisengeschüttelte 1. FC Magdeburg gegen den Chemnitzer FC ran. Bei der Truppe, die eigentlich aufsteigen wollte, macht sich langsam Abstiegsangst breit. Deshalb traten gestern vorm Training Präsident Rehboldt, Vize Niehaus und Manager Bartsch vor die Mannschaft. Die ungewöhnliche Maßnahme dauerte eine Stunde und zwei Minuten. Danach war der sonst so offene Volker Rehboldt wie zu geknöpft: „Bis auf weiteres wird kein Vertreter des Vereins eine Stellungnahme zur aktuellen Lage abgeben. Vom Präsidenten bis zum Zeugwart haben alle einen Maulkorb. Der soll die Versager schützen, die zuletzt viel Häme und Spott über sich ergehen lassen mussten, deshalb völlig verunsichert sind.
Rehbold : Die MAnnschaft die 41 Punkte auf dem Konto hat, ist aller Abstiegssorgen ledig.Doch der 1. FC Magdeburg hat erst 38 Punkte.
Viele Fangruppen wollen nicht in die Arena gehen, sondern aus Protest gegen die miesen Leistungen auf dem Stadionvorplatz ein Grillfest veranstalten..
Müller nagelt gegen FCM-Versager
Von R.Hartmann
Wenn die FCM-Profis mal so engagiert spielen würden wie ihr Trainer Klartext redet...
Das Pokal-Aus in Halberstadt (0:1) brachte das Fass bei Carsten Müller zum Überlaufen. Der Coach nagelte gegen seine Versager. Müller: „Egal, ob Kreisklasse, Regionalliga oder Bundesliga - nirgendwo darf sich eine Mannschaft den Vorwurf machen können, nicht alles gegeben zu haben. Bei uns war das aber so!"
Die FCM Schlaffis waren sogar nach dem Abpfiff zu feige, sich den eigenen Fans zu stellen. Sie flüchteten in die Kabine. Müller: „Das kann nicht sein. Auch nach solch einer Leistung gibt es keinen Grund, den Fans den Rücken zu kehren. Die verdienen Respekt, weil sie trotz allem hierher gekommen sind.
Auch Manager Rüdiger Bartsch ist fassungslos über das Pokal-Aus. Bei einem Gewinn
des Landespokals hätte der FCM in der ersten Runde rund 150000 Euro eingenommen.
Bartsch: „Im Gegensatz zur Mannschaft hat der Verein alle Pflichten gegenüber den Spielern erfüllt. Die Leute, die wir geholt haben, um Verantwortung zu übernehmen, sind überfordert.
Der neue Trainer Ruud Kaiser (ab Juli) wird ein ganz schweres Amt übernehmen. Der Kader muss dringend ausgemistet werden. Sonst wird auch er am Sauhaufen FCM scheitern.
Manager schämt sich für die FCM Pleiten
Von RONNY HARTMANN
Regionalligist 1. FC Magdeburg schlafwandelte gestern durchs Landespokal-Halbfinale, flog 0:1 bei Halberstadt raus. Der FCM ist nur noch peinlich!
Am Aufstieg gescheitert im Pokal versagt! Die Chaos-Saison ist perfekt! Präsident Volker Rehboldt: .Wir haben schon festgelegt welche Spieler wir aussortieren. Aber Namen geben wir noch nicht in die Öffentlichkeit. Er ließ sich nur entlocken: ..Bis auf die verletzten Bauer und Bankert müssen alle zittern." Zum Spiel: Der FCM ohne
Wille, Herzblut und Außenseiter Halberstadt sich nicht mal ein Beißen, um Chef auf dem Rasen zu sein. Das 0:1 (33.) nur logisch.
Nach Abfiff wagte sich nur Trainer Carsten Müller vor die wütenden 400 mitgereisten Fans.
Manager Bartsch: „Eine Frechheit wie wir uns hier kampflos ergeben haben. Ich schäme mich dafür."
• Für das Abbrennen von Ferwerkskörpern und Raketen beim Sachsen-Anhalt Derby gegen verhängte der DFB 3000 Euro Geldstrafe.
Der FCM akzeptierte das Strafmaß.
HFC-Aydemir im FCM-Visier
Von MICHAEL NOWACK und STEFAN KRAUSE
Der Umbruch beim 1. FC Magdeburg läuft und begann mit einem Tabu-Bruch! Mit Trainer Ruud Kaiser kam ein ExDresdener - geht eigentlich gar nicht.
Was für die Fans noch weniger geht: Ein Kicker aus Halle im FCM-Dress. Doch auch dieses Tabu könnte gebrochen werden. Manager Rüdiger Bartsch sah am Wochenende das 4:0 des HFC gegen Hansa II und meinte danach: „Ich war hier, um den möglichen Pokalfinalgegner Halle zu checken. Aber auch, weil
beide Teams Spieler haben, die es wert sind, beobachtet zu werdenBeispiel 1: Selim Aydemir (19, HFC) könnte Maximilian Watzka (zu RB Leipzig) auf der rechten Bahn ersetzen. Bartsch: „Interessanter Mann. Gegen uns hat er ein Riesenspiel abgeliefert."
Beispiel 2: Toni Lindenhahn (19, HFC), Ex-Nachwuchs-Nationalspieler mit Regie-Qualitäten. Bartsch: „Ich habe mir viele Notizen gemacht. Aber um uns festzulegen, dafür ist es noch viel zu früh/'
Heute (17.30 Uhr) muss der FCM im Pokalhalbfinale in Halberstadt ran.
Irrster Trainer-Gipfel des Jahres
von RONNY HARTMAMN
Während sich der 1. FC Magdeburg unter Interims-Trainer Carsten Müller 0:3 bei Hertha II blamierte, kam es auf der Tribüne des Jahn-Sportparks zum irrsten Trainer-Gipfel des Jahres.
Ex-Trainer Steffen Baumgart (38) und der zukünftige FCM-Chef-coach Ruud Kaiser (49) besprachen über eine Stunde lang die Zukunft des Viertligisten.
„Baumi" analysierte mit Kaiser den Kader, klärte seinen Nachfolger über Kämpfertypen, Kreativspieler, Hoffnungsträger und Auslaufmodelle auf.
Baumgart: „Ich hatte keine Berührungsängste mit meinem Nachfolger. Ich finde es normal, wenn man Gedanken austauscht.
Auch Kaiser war über die Hilfe dankbar: „Wir haben keine Probleme miteinander. Ich bin erst weit nach seiner Entlassung von Magdeburg angesprochen worden. Und ich lege sehr großen Wert auf seine Einschätzung. Niemand kennt die Mannschaft besser als er."
Dagegen blieb ihm fremd, was die Truppe auf dem Rasen ablieferte.
Kaiser über die erschreckende Hilflosigkeit gegen einen Abstiegskandidaten: „Ich bin kein Panikmacher. Und ich wusste, dass viel Arbeit auf mich zukommt.
Aber dass es so schlecht ist, hätte ich nicht gedacht.
Doch für die Versager kommt es noch schlimmer. Auf die Frage, ob sich jemand für die kommende Saison angeboten habe, erklärte der neue Coach knallhart:
„NEIN, NIEMAND!"
Chaos-Wochen in Magdeburg. In der Verfassung droht sogar noch das letzte Saisonziel zu platzen ,der Landespokal.Morgen gehts im Halbfinale zu Halberstadt
FCM geht bei Hertha 2 unter
0:3 bei Kellerkind Hertha BSC II!
Der 1. FC Magdeburg bleibt auswärts ein Punktelieferant. Der letzte Sieg auf fremden Rasen ist bereits länger als 26 Wochen (3:0 gegen St. Pauli 11/16. Oktober 2009) her.
„Was soll man dazu noch sagen? Wer seine Chancen nicht nutzt, frisst selbst welche", war FCM-Manager Rüdiger Bartsch fassungslos. Unter den Augen von Ex-Trainer Steffen Baumgart und Neu-Trainer Ruud Kaiser kassierten die ideenlosen Magdeburger schon nach der ersten Hertha-Chance ein Gegentor 0:1 (17.) durch Stephan. Einen Freistoß von Knoll fälschte Friebertshäuser mit dem Kopf ab 0:2 (32.). Trainer Carsten Müller: „Wir wollten aggressiv sein, aber alles vermissen lassen, was zum Fußball gehört. Wir haben unsere Chancen kläglich vergeben.
Stattdessen traf erneut Stephan (80.) zum 0:3.
Kaisers Amtszeit hat schon begonnen
1037 Jahre nach Otto 1. Magdeburg hat wieder einen Kaiser - wenn auch nur als Trainer...
Der 1. FC Magdeburg stellte gestern Ruud Kaiser (49) vor, den neuen Coach ab 1. Juli 2010. „Doch meine Amtszeit hat schon vorgestern begonnen", sagt der Holländer, der in der kommenden Saison ohne Aufstiegsdruck ein völlig neues, junges Team zusammenbauen soll.
,,Mein Scouting des aktuellen Kaders läuft. Ich muss wissen, welche Spieler es verdienen, dass ich mit ihnen weiterarbeite. Ich möchte Spieler, die bereit sind, sich entwickeln zu wollen. Wer da nicht mitzieht, hat mit mir ein Problem", erläutert er Teil 1 seines Stufenplans.
Und über Teil 2: „Ich muss mit wenig Geld gute Leute finden. Das ist eine schwere Aufgabe, aber auch eine große Herausforderung. Da werde ich eng mit Manager Bartsch zusammenarbeiten. Nach dem ich eine Stunde mit ihm über Fußball diskutierte, hatte ich den Eindruck, wir kennen uns schon 10 Dahre."
Für Kaiser klar: „Wer in Magdeburg arbeitet, der muss auch hier wohnen. Meine ganze Familie wird hierher umziehen. Ab Mitte Juni sucht er für sich, Gattin Marina und die Maine-Coon-Katzen (amerikanische Riesenkatzen) „Liza" (nach Bixente Lizarazu) und „Victor" (nach Hollands Nationalspieler Sikora) ein gemütliches Heim...
Vujanovic " Ich will beim FCM bleiben "
Nach der harten Kritik der Chefetage des 1.FC Magdeburg an Radovan Vujanovic (28) geht der Torjäger in die Offensive.
„Es tut schon sehr weh, wenn man darüber nachdenken muss, ob ich noch sportlich und wirtschaftlich ins System passe. Aber ein Kapitän und Führungsspieler muss sich mehr als alle anderen an seiner Leistung messen lassen. Und die hat in den letzten Wochen wirklich nicht gestimmt."
18 Monate (32 Tore) sonnte sich „Rado" im Lob. Die letzten vier Monate (2 Tore) gab's nur noch Haue. „Eine völlig neue Situation für mich. Doch ich denke, dass ich die erste richtige Antwort mit zwei Toren im Pokal in Sandersdorf gegeben habe. Und ich werde beweisen, dass ich zu Recht nach Magdeburg gehöre. Ich fühle mich hier sauwohl, möchte bleiben", sagt der Serbe. Sein persönlicher Plan: „Kritik runterschlucken, Leistung bringen, Tore machen und den FCM zum Pokalsieg schießen. Nur so kann ich mich rehabilitieren und Ruud Kaiser überzeugen, dass ich in sein System passe."
Baumgart " Abrechnung mit dem FCM "
Von SEBASTIAN KARKOS
Am 23. März kam sein Aus beim 1. FC Magdeburg. Im BILD-Interview blickt Steffen Baumgart (38) auf sein Jahr als Trainer zurück. Es heißt, man ist dann ein richtiger
Trainer, wenn man das erste Mal entlassen wird. Baumgart: „Ich nehme es als persönliche Niederlage.
Was lief am Ende schief? Baumgart: „Es war der Job, den ich immer machen wollte. Aber auch ich muss noch viel lernen. Sicher hätte ich auch einige Entscheidungen anders treffen sollen.Was meinen Sie? Baumgart: „Ich habe mich zu sehr von Amateuren beeinflussen lassen. Von Leuten, die keine Ahnung vom Fußball und vom Profigeschäft haben."
Wen meinen Sie? Baumgart: „Dazu will ich nichts sagen..."
Was haben Sie auf Ihrer ersten Trainerstation gelernt? Baumgart: „Dass in diesem Job von hinten gearbeitet wird. Du gibst einem Kollegen die Hand und weißt, dass der bereits mit deinem Verein gesprochen hat, um seine Position im eigenen Klub vielleicht zu verbessern. Die Fußballwelt ist eine Scheinwelt, knallhart, ein Haifischbecken - aber sie hat ihren Reiz und macht Spaß. Ich will sie nicht verdammen."
Wird beim FCM zu sehr auf die Vergangenheit geschaut? Baumgart: „Es wird nur über die Vergangenheit gesprochen! Auf einer Mitgliederversammlung wurde gesagt, dass man die alten Idole mit ins Boot holen soll. Sie hatten in der Vergangenheit ihre großen Erfolge - aber das hat mit dem heutigen Profifußball und dem Geschäft nichts mehr zu tun. Was früher in der Oberliga war, interessiert doch keinen toten Sheriff mehr. Der FCM ist ein ganz besonderer Verein, der aber nicht umsonst in der 4. Liga spielt. Hat man Geld, wird es rausgeworfen. Hat man kein Geld, werden alle anderen rausgeschmissen - und fängt wieder bei Null an. Und das seit 20
Jahren."
Sie waren fast eineinhalb Jahrzehnte Profi. Was hat sich in dieser Zeit geändert? Baumgart: „Man will keine Typen mehr. Man will nur noch Ja-Sager und Gleichstrom-Profis. Es gibt kaum noch Spieler, die Selbstverantwortung übernehmen. Im Profi-Fußball geht es nicht mehr nur um Sport, sondern auch um andere Befindlichkeiten, die kaum noch etwas mit Fußball zu tun haben."
Was sagen Sie zum neuen Magdeburger Trainer Ruud Kaiser? Baumgart: „Ganz ehrlich: Ich wünsche ihm viel Glück! Ich denke, er kann sich wie in Dresden auf eine sehr interessante Zeit einstellen. Er sollte nicht auf jeden hören, der ihm etwas sagt. Viele denken nur an sich und nicht an den Verein. Aber das habe auch ich erst im Nachhinein erkannt
5:0 FCM im Halbfinale
Schafft der 1. FC Magdeburg doch noch ein Saisonziel? Mit dem 5:0 (3:0) gegen Sechstligist Union Sandersdorf zog der Titelverteidiger ins Halbfinale des Landespokal ein. Dort wartet Germania Halberstadt, als Termin ist der kommende Mittwoch angesetzt. Der Oberligist peilt allerdings den 5.Mai an. In Sandersdorf klärten Fuchs (16.) und Bartsch (18.) vor 904 Fans früh die Fronten, Vujano-vic (45./52.) und Wolf (67.) erhöhten auf 5:0.
Zwei-Jahres-Vertrag für Neu-Trainer Kaiser
Von M. NOWACK
Der 1. FC Magdeburg und Trainer Ruud Kaiser (49) sind sich einig. Der Holländer wird Freitag vorgestellt, erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag ab 1.7.2010.
Ganz oben auf Kaisers Arbeits-Agenda: Der Fall Radovan Vujanovic (28).
Der ist Kapitän, Leitwolf, Spitzenverdiener (12 000 Euro/Monat) und mit zwölf Toren Held der Hinrunde. Doch der Torjäger ist seit der Winterpause im Formtief, traf nur zweimal. Hochgerechnet aufs Gehalt bezahlt der FCM im Moment für jedes Vujanovic-Tor 24 000 Euro. „Zu teuer", stellt Sportdirektor Rüdiger Bartsch (45) fest. Und er sagt auch: „Wer einen Stürmer wie Vu-janovic im Team hat, muss sein ganzes Spielsystem nach ihm ausrichten. Dieses System funktioniert seit Monaten nicht." Hinzu kommt: Ein Spitzengehalt, dass nicht mit Leistung untersetzt ist, erzeugt Neid und Unruhe bei den Kollegen. Vergleich: Moritz Instenberg, der Leistung anbietet, kriegt ca. 600 Euro.
Bartsch: „Wir müssen jetzt mit dem neuen Trainer besprechen, ob ein Vujanovic aus sportlicher und wirtschaftlicher Sicht noch Sinn für uns macht."
Kaiser muss mit dem FCM nicht aufsteigen
Morgen soll Ruud Ruud Kaiser beim 1. FC Magdeburg unterschreiben. Und mit dem neuen Trainer beginnt eine völlig neue Zeitrechnung. Das Motto heißt Bescheidenheit!
Der Klub, der seit 2006 ca. 15 Millionen Euro investierte, um dann jedes Jahr doch nicht aufzusteigen, setzt auf den kompletten Neuanfang.
10 Spieler müssen gehen, der Etat wird von 2,9 auf 2,5 Millionen Euro reduziert. Und Kaiser, der schon Hollands U17 bis U23 und die A Jugend vom FC Chelsea betreute, soll mit einer ganz jungen Mannschaft anfangen.
Präsident Volker Rehboldt (42): „Nächste Saison ist ein reines Aufbaujahr. Wir werden nicht um den Aufstieg mitspielen. Das sollen RB Leipzig, Holstein Kiel und wer auch immer unter sich ausmachen.
Wie viel Zeit hat Kaiser, um die Truppe wieder aufstiegsfähig zu machen?
„Nach dem zuletzt unser Zwei-Jahres-Plan gründlich in die Hose ging, wollen wir uns diesmal Zeit lassen. Uns kommt es auf eine kontinuierliche Entwicklung an. Deshalb werden wir im Moment nicht über einen Zeitrahmen reden", so Rehboldt.
Probst " Bänderriss ! Saison vorbei "
Für Marcel Probst vom 1. FC Magdeburg, ist die Saison wohl gelaufen. Der
Manndecker wurde nach dem 1:0 gegen St. Pauli II mit Verdacht auf Bänderriss ins Klinikum Vogelsang eingeliefert. Gestern nach einer weiteren Untersuchung die endgültige Diagnose: Bänderriss im linken Sprunggelenk. Dazu ist eine Sehne angerissen. Mindestens 6 Wochen Pause drohen! Probst: „Die Ärzte sagen, dass ich nicht operiert werden muss. Die Verletzung kann konservativ behandelt werden. Und ich hoffe, dass ich diese Saison noch mal spielen kann
Kaiser : Ich spüre die Angst
von MICHAEL NOWACK
Bettelmann-Fußball unter den Augen des Kaisers. Der 1. FC Magdeburg fuhr ein äußerst schmeichelhaftes 1:0 (Tor: Fuchs/46.) gegen Abstiegskandidat FC St. Pauli II ein. Erster Sieg im neunten Anlauf.
3241 Fans (Minusrekord!), unter ihnen Magdeburgs zukünftiger Trainer Ruud Kaiser (49, vorher Dynamo Dresden), waren von der Leistung schockiert. Schwimmende Abwehr, planloses Mittelfeld, harmloser Sturm - FCM, du bist nur noch zum Heulen!
BILD erwischte den Holländer nach Abpfiff in VIP-Loge Nr. 6, fragte nach: Herr Kaiser, bekommen Sie nach diesem Auftritt nicht Angst vor ihrer Aufgabe ab 1. Juli?
Kaiser: „Ich persönlich bekomme keine Angst. Aber ich habe die Angst und Verunsicherung der Mannschaft bis auf dieTribüne gespürt. Ich bin mir sicher, dass vor mir eine Menge Arbeit liegt.
Der Ex-Profi von Ajax Amsterdam wurde während des Spiels von Präsident Volker Rehboldt (42) und Vize Guido Nienhaus (40) eingerahmt.
Doch unterschrieben ist noch nichts! Kaiser: „Wir hatten sehr gute Gespräche. Aber es ist noch ' nicht jedes Detail des Vertrages ausdiskutiert. Ich habe ein gutes Gefühl und denke, dass wir uns am Mittwoch einigen.
Sieht Rehboldt auch so: „Am Freitag gibt es eine Pressekonferenz.
Hat Watzka schon RB-Flügel ?
Von MICHAEL NOWACK
Vor dem Duell morgen (13.30 Uhr, MDCC-Arena) mit St. Pauli II werden beim 1. FC Magdeburg zwei Fragen heiß diskutiert: Gibt's endlich den ersten Punktspielsieg 2010? Und: Hat Maximilian Watzka (23) schon bei RB Leipzig unterschrieben?
BILD wollte ihn das Gegenteil schwören lassen. Doch Magdeburgs bester Spieler der Saison wiegelt ab: „Ich schwöre niemals.
Doch er klagt den FCM an: „Ich finde es schon fahrlässig, dass der Verein sechs Wochen vor Saisonende mit noch keinem Spieler verlängert hat. Mir hat man im Trainingslager gesagt, dass man mich halten will. Aber weiter ist nichts passiert.
Zum Thema RB sagt er: „Es gibt Interesse von beiden Seiten. In den nächsten Tagen werde ich eine Entscheidung bekannt geben."
Watzka ist weg! Sportdirektor Rüdiger Bartsch: „Wir wollten Watzka halten, doch wir haben keine Chance, wenn Red Bull die Scheine auf den Tisch legt.
Verleiht ihm der Red-Bull-Deal für den Rest der Saison Flügel? Watzka: „Ich gebe immer Gas."
FCM-Boss Rehbold verspricht:
Neuer Trainer nächste Woche
Nach dem 6:1 Pokalerfolg in Wolfen kann Volker Rehboldt wieder besser schlafen.Auch deshalb,weil der Präsident des 1.FC Magdeburg die Trainerfrage geklärt hat. Nächste Woche präsentieren wir den Neuen ,sagt der AOK - Manager.
Nach Bild Informationen heißt der Ruud Kaiser.
Doch ein Audienz beim Kaiser zu bekommen ist unmöglich.
Der Holländer ignoriert seit Tagen sein Telefon.Rehboldt grinst : Eine Audienz beim Neuen ,egal wie der heißt ,gibts erst,wenn er unterschrieben hat.Alle Seiten sind zum Stillschweigen verdonnert.
Nach der Chaos Saison - Aufstieg verpasst , 2,75 Mio uro verbrannt - plant der Boss die nächste , baggert an neuen Sponsoren .
Rehboldt : Ich will nicht zu viele Erwartungen wecken .Doch in dieser Woche gabs hoffnungsvolle Gespräch
Kommen diese zum Abschluss,könnten sie uns finanziell entscheident weiterhelfen.Rehboldt nimmt auch das Team in die Pflicht. :Nach dem Erfolg im Pokal muss Sontag gegen Pauli der erste Punktspielsieg 2010 her.
Pokal Lust ,statt Liga Frust
Von RONNY HARTMANN
Darauf mussten die Fans seit 13. Dezember 2009 warten: Der 1. FC Magdeburg fuhr nach acht Punktspielblamagen endlich den ersten Sieg ein.
Mit dem 6:1 (2:0)-Erfolg im Achtelfinale des Landespokals bei Grün-Weiß Wolfen, besiegte Magdeburg auch seinen Wolfen-Fluch! Denn 2004 und 2006 kam dort das Cup-Aus.
Torhüter Christian Beer: Jeder hat damit gerechnet, dass wir hier auf die Schnauze fallen. Aber wir haben von der ersten Minute an alle Kritiker Lügen gestraft.
Pokal-Lust statt Punktspiel-Frust. Der FCM hoch überlegen, hätte gegen den Ex-Angstgegner auch zweistellig gewinnen können. Doch Verkic, Racanel und Wolf versiebten todsichere Möglichkeiten.
Für das halbe Dutzend sorgten dann Friebertshäuser (24.), Vujanovic (29.), Fuchs (60.),Tüting(70.),Wolf (71.)undWatzka (88.). Weimann (54.) traf zum zwischenzeitlichen 1:2.
Höhepunkt der FCM-Show. Das Tüting-Tor in Arjen Robben-Manier. 80 Meter lief er mit dem Ball und traf .Ein Traumtor da Präsident Rehboldt nicht sah. Er entschuldigte sich: „Dringende Geschäfte." Er traf sich wohl mit Ruud Kaiser, der neuer Magdeburg-Trainer werden soll.
Sportdirektor Rüdiger Bartsch: „Wir müssen das jetzt nicht überbewerten, es war ein Pflichtsieg, der in unserer Situation nicht einfach, aber wichtig war.
Im Pokal geht's schon am Mittwoch weiter. Da muss der 1. FC Magdeburg nach Sandersdorf. Bei einem Sieg, kann der FCM dann im Halbfinale auf Halberstadt treffen.
Heute Frust-Ballern gegen Angstgegener
Nach acht Punktspielen ohne Sieg kann sich der krisengeschüttelte 1. FC Magdeburg im Landespokal-Achtelfinale den Frust von der Seele schießen. Heute (17.30 Uhr) geht's zum Verbandsligisten FC Grün-Weiß Wolfen. Allerdings ist Wolfen ist DER Pokalschreck des FCM, stoppte die Magdeburger schon 2004 (Viertelfinale) und 2006 (Achtelfinale). Manndecker Marcel Probst war damals dabei. Kann er diesmal den Wolfen-Fluch besiegen? „In unserer Situation große Töne zu spucken, steht uns nicht zu. Mir würde schon ein dreckiges 1:0 reichen
Absage von Rösler ! Kaiser jetzt Favorit
von Michael Nowack
Herber Rückschlag bei der Trainersuche. Wunschkandidat Uwe Rösler (41, Viking Stavanger) sagte gestern dem Magdeburg ab.
Präsident Volker Rehboldt (42): „Ich bedauere das sehr. Herr Rösler hat ein höher-klassiges Angebot, möchte sich die Option offen halten.
Jetzt ganz oben auf der Liste: Ruud Kaiser (49). Der ehemalige Profi von Ajax Amsterdam hat auch schon als Trainer einiges vorzuweisen. Als Nationaltrainer Hollands im Nachwuchsbereich (U17 bis U23) arbeitete er mit Weltstars wie van Nistelrooy, Robben, Sneijder und van der Vaart, ehe er die A Jugend vom FC Chelsea London übernahm. Von Juni 2008 bis April 2009 trainierte er Dynamo Dresden, war danach bis November 2009 Sportdirektor.
Rehboldt zum Thema Kaiser: „Ich werde diesen Namen weder bestätigen, noch dementieren.
Dagegen bestätigt der Präsident: „Ja, wir haben auch Olaf Marschall auf der Liste. Es hat erste Gespräche gegeben.
Der Ex-Co-Trainer vom 1. FC Kaiserslautern reiste extra nach Braunschweig an, sah sich am Sonntag das 1:1 der Magdeburger gegen Goslar an (BILD berichtete).
Wird Marschall neuer Trainer ?
Achter Versuch und zum achtenmal nicht gewonnen! Der 1.FC Magdeburg kam am Sonntag bei Kelleerkind Goslar nicht über ein 1:1 hinaus
und wird so langsam zur Lachnummer der Rückrunde.
Präsident Volker Rehboldt ernüchtert: „Es macht keinen Sinn mehr, sich darüber aufzuregen. Wichtiger ist, sich auf die Ziele zu konzentrieren, die vor uns liegen: Den Pokalsieg und die Vorbereitung auf die neue Saison."
Absolute Priorität hat die Suche nach einem neuen Trainer. Rehboldt bestätigt Kontakte zu Ex-FCM-Stürmer UweRösler(41),der zuletzt Viking Stavanger (Norwegen) trainierte: „Ich habe mit ihm telefoniert. Es hat einen ersten Gedankenaustausch gegeben. Wir werden uns weiter verständigen.
Rehboldt bestätigt auch: „Über 50 Trainer haben sich bei uns um die Stelle beworben. Doch die Kandidatenliste ist aktuell auf vier Leute geschrumpft.
Einer davon soll neben Rösler auch Olaf Marschall (44) sein. Der Ex-Co-Trainer vom 1. FC Kaiserslautern war beim 1:1 gegen Goslar Augenzeuge. Auf BILD-Anfrage erklärt er lachend: „Für mich im Moment schwer ein zuschätzen, ob ich in Magdeburg auf der Rechnung stehe. Ich war ganz ungezwungen da, wollte mir nur ein Spiel anschauen.
Auch auf Magdeburgs Trainerliste: Ex-Dynamo-Dresden-Coach Ruud Kaiser.
Hoffentlich trifft Rehboldt die richtige Entscheidung...
Platzverweis und Not-OP ! Bankert fällt 2 Wochen aus
Ostern 2010 wird Silvio Bankert (24) schnell vergessen wollen. Erst kassierte Magdeburgs Innenverteidiger bei der Derby-Schmach (0:1) gegen Halle den zweiten Platzverweis in dieser Saison. Drei Tage danach musste er unters Messer - Blinddarm raus!
Bankert: „Ich konnte schon die Nacht davor nicht schlafen, wollte Mittwoch aber noch trainieren. Da ging nichts mehr, die Bauchschmerzen waren unerträglich. Zeugwart Heiko fuhr mich direkt in die Klinik. Anderthalb Stunden später lag ich auf dem OP-Tisch."
Platzverweis und Not-OP!
Die Feiertage muss er nun in den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg bleiben, Freundin Franziska pflegt ihn. Glück im Unglück: Wenn die Wundheilung gut verläuft, kann er wohl schon in zwei Wochen wieder trainieren. Bankert: „Bei der OP wurden nur drei kleine Schnitte statt eines großen gemacht, so verheilt die Narbe besser.
Und für die Rote Karte gab's nach Videosichtung nur ein Spiel Sperre. Bankert: „Wir sind beide zum Ball gegangen. Zum Glück hat es das Sportgericht auch so gesehen."
Hoffnungsträger in die 6.Liga verbannt
Wo ist Hendrik Großöhmichen (24)?
Der Wintereinkauf des 1. FC Magdeburg saß in den letzten Spielen gegen Hamburg II (1:1) und Halle (0:1) nicht mal auf der Bank. Dabei unterschrieb der 1,92-Meter-Mann aus Kiel erst vor anderthalb Monaten.
Für Osnabrück spielte er 2008 noch Zweite Liga (drei Einsätze). Jetzt verbannte ihn FCM-Interimscoach Carsten Müller (40) in die sechste Liga zur Reserve!
Großöhmichen: „Herr Müller sagte mir, dass ich nicht mehr im Kader bin. Eine richtige Begründung gab es nicht. Ich muss das akzeptieren, der Trainer sitzt am längeren Hebel.
Seine bisherige FCM-Bilanz: Zwei Spiele, 97 Einsatzminuten!
Großöhmichen: „Zufriedenstellend ist das nicht. Ich bin in eine Mannschaft gekommen, die nicht funktioniert und hatte zuvor ein halbes Jahr nicht gespielt. Klar, dass da nicht alles sofort klappt.
Wie geht es weiter? Großöhmichen: „Ich trainiere bei der Ersten, mache Extra-Einheiten und versuche mich aufzudrängen." Über die Reserve in der sechsten Liga...
Denis Wolf 3
Stiefel 2
Daniel Bauer 1
1.Lübeck - FCM 0:2
2.FCM - HSV II 1: 1
3.Wilhelmshaven - FCM 0:3
4.FCM - Oberneuland 1:0
5.RB Leipzig - FCM
6.FCM - VfL Wolfsburg II
7.VFC Plauen - FCM
8.FCM - Hertha BSC II
9.Cottbus II - FCM
10. FCM - Meuselwitz
11.HFC - FCM
12. FCM - CFC
13.TSV Havelse - FCM
14.FCM -Türkiyemspor
15.Braunschweig II - FCM
16.FCM- H96 II
17.Kiel - FCM
1.1. FC Magdeburg 10
2.Chemnitzer FC 10
3.VfL Wolfsburg II 9
4.Holstein Kiel 9
5.Hallescher FC 8
6.VfB Lübeck 7
7.VFC Plauen 7
8.Hannover 96 II 7
9.RB Leipzig 6
10.TSV Havelse 6
11.E. Braunschweig II 4
12.Hertha BSC II 4
13.SV Wilhelmshaven 4
14.ZFC Meuselwitz 3
15.Hamburger SV II 2
16.Türkiyemspor Berlin 1
17.Energie Cottbus II 0
18.FC Oberneuland 0